Mi 20 Dez 2006
Der Gifttod eines 44-jährigen Familienvaters bleibt auch weiterhin rätselhaft.
Demnach hatte der 44 Jahre alter BASF-Mitarbeiter seine Limonade vor ein paar Tagen, in den Kühlschrank im Pausenraum gestellt - trank auch mal daraus.
Aber als er jetzt wieder daraus trank, brach er bewusstlos zusammen. Er wurde mit schweren Vergiftungen ins Krankenhaus gebracht, wo er in der Nacht zum Dienstag starb. Seine Leiche wurde bereits obduziert. In seinem Magen fand man Blausäure.
Die eingeleitete Mordkommission ermittelt.
Das Gift muss offenbar sehr stark gewesen: Zwei Polizisten, die die Flasche öffneten, mit dem Geruch in Kontakt kamen, fielen in Ohnmacht und wurden ins Krankenhaus zur Beobachtung gebracht.
Die Firma hat nach dem Giftanschlag reagiert und zog sämtliche Getränkeflaschen aus dem Sortiment.
Ob ein Mitarbeiter den Familienvater vergiftet hat, ist derzeit noch unklar. In allen Richtungen laufen die Ermittlungen, hieß es.
Noch vor kurzem hatte die Firma angekündigt, 190 der rund 500 Vollzeitstellen abzubauen.
Daniel Kossler
danielkossler@web.de
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