Anhänger

Die Funktion eines Anhängers ist schon von seinem Namen her ersichtlich: es ist ein Fahrzeug, das an ein anderes angehängt werden muss: denn ein Anhänger hat keinen eigenen Motor. Dieses geschieht über die Anhängerkupplung.

Der Bauweise nach unterscheiden sich die Anhänger je nach der Anzahl ihrer Achsen. Es gibt Anhänger mit einer, zwei, oder noch mehr Achsen. Davon wird das Gewicht, abhängig, mit dem ein Anhänger beladen werden darf. Je nach Funktion des Anhängers gibt es unterschiedliche Bauarten von Federungssystemen. Das sind Gummifeder-, Drehstabfeder-, oder Drehschubfederachsen zu erwähnen.

Bei den kleinsten Anhängern – für Lasten bis 750 kg – ist deren Deichsel fest mit dem Anhängerahmen verbunden. Diese sind als PKW – Anhänger anwendbar. Die Wohnanhänger haben ebenfalls diese Art Deichsel.

Ein zweiachsiger Anhänger, bei dem der Abstand zwischen deren zwei Achsen kleiner als 1 Meter ist, gilt dem Gesetz nach auch als ein einachsiger Anhänger, der auch als Tandemanhänger bezeichnet wird.
Ein Sattelanhänger hat nur eine Achse und sein Vorderteil liegt auf der Zugmaschine, so dass beide – Zugmaschine und Anhänger – eine Einheit bilden.
Ja nach deren Funktion unterscheiden sich die Anhänger in: Wohnanhänger, Pferdeanhänger, Landwirtschaftsanhänger.

Die Größe der Anhänger muss zur Größe der Zugmaschine passen. Dieses ist gesetzlich geregelt.

Gesetzlich geregelt ist ebenfalls die Höchstgeschwindigkeit, mit der Autos mit Anhänger fahren dürfen. Abhängig von der Last, die per Anhänger transportiert wird, muss der Fahrer der Zugmaschine den dafür benötigten Führerschein besitzen.

Während in Europa nur ein Anhänger zugelassen ist, können in anderen Ländern – zum Beispiel in den USA und Australien – mehrerer Anhänger geführt werden. So ein Riesentransporter ersetzt einen Güterzug.

Holger Renn H*renn*gmx.de