Do 20 Dez 2007
Die männliche Potenz lässt sich in unterschiedliche Stufen unterteilen.
Da ist zum Beispiel die Fähigkeit, Lust zu empfinden durch bestimmte Stimulierungen und Reize.
Die Erektion ist eine weitere Stufe der männlichen Potenz.
Hinzu kommt die Fähigkeit des Mannes eine Ejakulation zu bekommen, sowie die Möglichkeit, einen Orgasmus zu empfinden.
Spricht man von Potenzstörungen beim Mann, meint man damit meist die funktional sichtbaren Symptome wie das Ausbleiben einer Erektion oder Probleme bei der Ejakulation.
Mehr als 4 Millionen Männer in Deutschland sollen unter Potenzstörungen leiden, die sich in Erektionsstörungen äußern.
Wenn wir von Potenzstörungen beim Mann sprechen, meinen wir gewöhnlich die Erektionsstörungen bzw. die erektile Dysfunktion, die verhindert, dass der Geschlechtsverkehr befriedigend ausgeführt werden kann.
Dies kann psychisch und körperlich bedingt sein, auch jüngere Männer betrifft dieses Problem, obwohl mit zunehmendem Lebensalter und chronischen Erkrankungen die Wahrscheinlichkeit hierfür ansteigt.
An die Männer unserer Gesellschaft werden heute aufgrund vorgegebener männlicher Maßstäbe die unterschiedlichsten gesellschaftlichen und privaten Erwartungen voller Widersprüche gestellt. Auch Stress und Konflikte in der Partnerschaft erzeugen ein schwieriges Spannungsfeld, das bei Männern zu so genannten Potenzstörungen führen kann. Durch Stressabbau und offene Gespräche oder kurzzeitige psychologische Beratung kann man oft viel Positives bewirken, psychisch verursachte Potenz-Störungen sind meist nur von vorübergehender Natur.
Potenz lässt sich nicht mit chemischen Mitteln erzeugen, hiermit lässt sich maximal eine Erektion zustande bringen.
Bei körperlich bedingten Störungen kommt es in der Regel langsam zum andauernden Verlust der Erektionsfähigkeit.
Körperliche Ursachen können zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arterienverkalkung, Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Hormonelle Störungen sein. Auch Nervenkrankheiten, Depressionen und die Einnahme von bestimmten Medikamenten, übermäßiger Alkohol- oder Nikotingenuss und eine zurückliegende Prostataoperation können die Ursache hierfür sein.
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