Hühnertrockenkot – Ein Dünger setzt sich durch!

Hühnertrockenkot ist tierischer Herkunft was sich auch leicht am Geruch dieses Düngers erkennen lässt. Bei Hühnerkot handelt es sich um eine organischen Volldünger. Er sollte allerdings nicht an Sonntagen, an Feiertagen oder in unmittelbarer Nähe von Siedlungen ausgebracht werden. Auch die Ausbringung bei großer Hitze sollte möglichst vermieden werden. Für den Hühnertrockenkot gilt generell ein Ausbringungsverbot von Anfang November bis Ende Januar. Möchte man den Dünger im Frühjahr bereits vor Vegetationsbeginn ausbringen hängt dies vor allem von der Befahrbarkeit der der Flächen ab. Bewährt jedoch hat sich das Ausfahren von Hühnertrockenkot auf die Getreidestoppel bevor eine Zwischenfrucht angebaut wird.

In den letzten Jahren haben sich immer mehr Landwirte dazu entschieden den Hühnertrockenkot einzusetzen. Weitere Vorteile dieses natürlichen Düngemittels sind die Verbesserung der Fruchtbarkeit und der Bodenstruktur. Auch kann ein vermehrter Einsatz von Kunstdünger erspart bleiben. Der Hühnertrockenkot ist jedoch nicht nur gut für den Boden, sondern spart auch gleichzeitig noch Düngekosten und die Ertragsfähigkeit des Bodens wird erhöht.

Der Hühnerkot ist reich an wertvollen Nährstoffen. Diese wären Stickstoff, Kali, Phosphat, Calcium, Magnesium und Schwefel. All diese Stoffe sind unverzichtbar für eine gesunde Entwicklung der Nutzpflanzen. Auch alle essentiellen Spurenelemente sind in diesem Dünger enthalten. Schnell mineralisiert wird vor allem der organisch gebundene Stickstoff. Die Verfügbarkeit der Nährstoffe ist aber auch abhängig von der Bodenbeschaffenheit sowie von dem Zeitpunkt der Ausbringung des Düngers. Will man beispielsweise auf einem Sandboden düngen, sollte man dies vor allem im Frühjahr tun.

Vorteilhaft für den Einsatz von Hühnertrockenkot ist auch die bessere Durchwurzelung des Bodens sowie die höhere Tragkraft. Darüber hinaus besteht auch nicht so eine große Erosion des Ackerbodens.

Einen wesentlichen Nachteil beim Hühnertrockenkot gibt es eigentlich nicht. Hier sei nur nochmals auf die Geruchsbelästigung aufmerksam gemacht. Diese ist nicht unerheblich und deshalb besteht sogar die Pflicht, den Hühnertrockenkot direkt nach der Ausbringung in den Boden einzuarbeiten.

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Patrick Thoma
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