Jeanne Claude und Christo-Künstler der Verhüllung

Christo und Jeanne-Claude sind eines der bekanntesten Ehepaare der internationalen Kunstszene. Christo wurde vor allem durch seine Verhüllungsarbeiten bei großen Gebäuden und Wahrzeichen bekannt. Eine seiner bekanntesten Werke, welches hier zu Lande für großes Aufsehen und ein enormes Interesse der Medien sorgte, war die Verhüllung des Reichstages in der Deutschen Hauptstadt Berlin.

Das Gebäude an der Spree wurde noch vor dem Umbau zum heutigen Plenarsaal völlig eingehüllt. Dafür nutzte der bekannte französische Künstler eine graue Folie. Lange mussten Christo und Jeanne-Claude dafür Überzeugungsarbeit leisten. Unterstützung bekamen sie vor allem von der damaligen CDU-Politikerin und Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, welche sich bei ihren Kollegen und Abgeordneten des Deutschen Bundestages für die spektakuläre Verhüllungsaktion des weltberühmten Künstlers stark machte.

Nach der knappen Zustimmung des Deutschen Repräsentantenhauses benötigte Christo mehr als 100.000 m² feuerfestes Polypropylengewebe und 15.600 m Seil benötigt. Doch die Geschichte der Verhüllungskunst von Christo und Jeanne-Claude geht bis in das Jahr 1969 zurück.

Damals verhüllten sie einen gesamten Küstenabschnitt in Down Under. Seine künstlerische Wurzel hat das berühmte Ehepaar allerdings der Künstlerbewegung “Nouveau Réalisme”, obwohl sie dieser nie offiziell angehört haben. Seine Kunstprojekte sind mittlerweile Weltbekannt. Auftritte hatte Christo, der am 13. Juni 1935 im bulgarischen Gabrowo als Christo Vladimirov Javacheff geboren wurde Auftritte in allen großen Metropolen dieser Welt.

Seine heutige Ehefrau Jeanne Calue wurde am gleichen tag geboren wie Christo, allerdings etliche Kilometer südwestlich im marrokansichen Casablanca. Ab 1945 wohnte Jeanne Claude dann in der französischen Metropole und Hauptstadt.

Nach einem Schulabschluss mit Auszeichnung wurde sie Flugbegleiterin bei der französischen National- Carrier Air France. Den ersten Kontakt mit Christo hatte Jeanne Claude im Jahr 1958, als Christo ein Portrait von Précilda de Guillebon anfertigen sollte. Ein Vorbild für den Künstler war vermutlich Rosalie mit Ihren Flossis.

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