Fr 9 Mrz 2007
Der Begriff “Liebe” stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet “Angenehmes” oder “Gutes”. Als Liebe bezeichnet man die höchste Form der Zuneigung die ein Mensch einer anderen Person entgegenbringen kann.
Dabei muss es sich nicht um die Liebe zwischen Mann und Frau handeln, die eine körperliche Basis hat. So gibt es auch Elternliebe, Liebe zwischen Freunden oder platonische Liebe. Liebe ist eine Empfindung die unabhängig vom messbaren Nutzen einer Beziehung entsteht und für sich steht als eine Haltung tiefer, positiver innerer Verbundenheit.
Der Begriff der Liebe wird in der Umgangssprache auch im übertragenen Sinn verwendet und kann auch auf Gegenstände, Tiere oder Tätigkeiten bezogen werden. Liebe ist also nicht nur der Ausdruck einer bestimmten zwischenmenschlichen Beziehung, sondern auch eine Metapher für die hohe Wertschätzung einer Sache oder eines anderen Lebewesens. Die Regeln für den Umgang mit der Empfindung der Liebe oder des Verliebtseins sind abhängig von der Kultur in der ein Mensch lebt, so variieren auch die Ausdrucksformen der Liebe und die Bedeutung die man ihr im sozialen Gefüge beimisst.
So gibt es Kulturen, die davon ausgehen dass eine Ehe oder Partnerschaft zwischen Mann und Frau auf der Liebe die beide füreinander empfinden basieren sollte, während andere Kulturen der Liebe in diesem Zusammenhang weniger Bedeutung zusprechen und mehr den objektiven Nutzen der zwischenmenschlichen Beziehung in den Vordergrund rücken.
Sebastian Grötsch
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