Im Bereich des Spendenmarketing oder auch Fundraising genannt bewegt sich der Trend immer weiter weg vom bettelnden Brief hin zu einem interaktiven Gespräch mit den jeweiligen Spendern. Wer kennt nicht die Postflut zu Weihnachten, in der mit bunten Schreiben und selbst gestalteten Karten um Spenden gebeten wird.

Jährlich geben die Deutschen mehr als fünf Milliarden Euro für Spenden aus und Unternehmen sponsern gemeinnützige Organisationen mit knapp drei Milliarden Euro pro Jahr.

Die neuen Medien wie Internet und Co. eröffnen dem Spendenmarketing immer neuere Wege, um auf sich aufmerksam zu machen. So nutzen große Spendenorganisationen überwiegend das Internet als Informationskanal und verwenden dabei ausgefeilte Spendensoftware mit zahlreichen Verknüpfungen und Analyse-Tools.

Besonders jüngere Zielgruppen können per Email, Newsletter und Banner besser angesprochen und die Streuverluste so gering gehalten werden. Zudem können so die Verwaltungskosten wesentlich reduziert werden, was die Spendensumme letztendlich erhöht. Noch vor Jahren war es ein Wunschtraum der Marketingprofis, ein klares Spenderprofil zu erhalten.

Durch die moderne Computertechnologie und dem WWW ist dies heute leicht zu realisieren und es kann gezielt auf Wünsche, Vorstellungen und Interessen der potentiellen Spender eingegangen werden.

Jedoch gibt es immer noch viele Organisationen, die diesen Trend noch nicht erkannt und ihre Kommunikation in zwei Teile aufgeteilt haben: Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit.

Dabei sind beide Bereich stark aufeinander angewiesen und müssen effektiv miteinander verbunden werden. Wurde durch eine gute Pressearbeit der Bekanntheitsgrad einer Organisation verbessert, sind die anschließenden Mailings um einiges erfolgreicher. Besonders die Ansprache von jüngeren Spendern per Email führt zu einer höheren Akzeptanz und zu mehr Erfolg als ein klassischer Brief in der Post.

Bernfried Warning

info@warning24.de

<



Diese Artikel könnten ebensfalls interessant sein: