Während Ärzte in Amerika nach erfolgreicher Berufsausbildung automatisch zum Doktor werden, müssen die Ärzte in Deutschland die Doktorwürden erst mühevoll erwerben. Dies geschieht durch Forschung, in denen der Doktorand beweisen muß, dass er eine Qualifikation hat, eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten.

Die Patientenaufnahme und Datenerfassung werden nach langen Qualen meistens bewältigt, jedoch bereitet den meisten Doktoranden die statistische Auswertung Schwierigkeiten. An der Uni wird die medizinische Statistik zwar in Ansätzen gelehrt, jedoch fehlt es an Erfahrung bei den statistischen Analysen.

Es ist oftmals schwer, den richtigen Test zu finden oder gar die richtigen Parameter, die überhaupt ausgewertet werden sollten. Am Schluß werden dann alle erfassten Parameter irgendwie in ein Statistikprogramm eingegeben, was dann zu unverständlichem Zahlensalat führt. Den Doktoranden trifft bei dieser Misere meist gar keine Schuld – meistens ist es die schlechte Betreuung, die zu diesem Missstand führt. Am Ende wird leider das Projekt oft fallengelassen und der Arzt muß auf seinen Doktortitel verzichten.

Um Doktoranden Hilfestellungen zu geben, ist eine Website speziell für Mediziner, Zahnmediziner, Tiermediziner und Biologen entwickelt worden. Unter http://www.tipps-fuer-doktorarbeiten.de werden umfangreiche Informationen zur Studienplanung, Datenerfassung, statistischer Auswertung und vieles mehr gegeben.

Eine andere Möglichkeit ist es, die Daten professionell auswerten zu lassen. Bei http://www.statistik-in-der-medizin.de werden die Doktorarbeiten von einer Ärztin ausgewertet, so dass die Analysen klinisch orientiert erfolgen können. Die Fragestellungen können zusammen besprochen und ggf. auch noch während der Auswertung ergänzt werden, so dass möglichst interessante Ergebnisse aus der Studie herausgearbeitet werden können.

Dr. med. T. Kottmann

kontakt@statistik-in-der-medizin.de

<



Diese Artikel könnten ebensfalls interessant sein: