Wenn eine arbeitgeberseitige Kündigung zu befürchten ist, das Kündigungsschreiben unter Umständen sogar schon übergeben wurde oder aber auch wenn die Arbeit keinen Spaß mehr macht und Unzufriedenheit herrscht, ist es an der Zeit, sich eingehend mit der Jobsuche zu beschäftigen und Bewerbungen zu schreiben. Aber wie ist die beste Vorgehensweise und die optimale Darstellung der eigenen Person, um sich möglichst effektiv und erfolgreich zu bewerben? 

Die Jobsuche einfach so und aus dem Bauch heraus anzugehen, ist wenig sinnvoll. Planung und Struktur sind auch bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle unerlässlich, bevor die erste Bewerbung abgeschickt wird. Zunächst muss sich jeder Arbeitssuchende im Klaren darüber sein, was für eine Position angestrebt wird. Wird eine bestimmte Branche oder ein besonderer Arbeitsbereich bevorzugt? Kommt eventuell sogar ein Ortswechsel in Betracht oder besteht Ortsgebundenheit? 

Sind diese Fragen erst einmal geklärt, kann die Job-Suche aktiv in Angriff genommen werden. Aber auch hier gibt es wieder zahlreiche Quellen, um Stellenangebote und interessante Firmen zu finden. Eine detaillierte Recherche ist auch hier deshalb notwendig. Aber längst nicht alle attraktiven Jobs werden in Form von Stellenanzeigen in Zeitungen oder Jobbörsen ausgeschrieben, auch die Agentur für Arbeit hat längst nicht von jeder offenen Stelle Kenntnisse. Es hat also derjenige die besseren Chancen, der Eigeninitiative zeigt und Augen und Ohren offen hält. Ebenso kann es durchaus ratsam und angebracht sein, professionelle Hilfe bei der Jobsuche in Anspruch zu nehmen. 

Wurde eine interessante Stellenausschreibung gefunden, muss eine Bewerbung verfasst und beim betreffenden Unternehmen eingereicht werden. Hierfür sollte unbedingt besondere Sorgfalt aufgebracht werden, denn schließlich sind die Bewerbungsunterlagen die Visitenkarte des Jobsuchenden. 

Eine ansprechende und vollständige Bewerbungsmappe kann somit zur Eintrittskarte zu einem Vorstellungsgespräch werden. Ist die Bewerbung allerdings lieblos zusammengestellt, tummeln sich Fehler im Anschreiben und heben die Unterlagen sich nicht positiv von der Masse ab, kann der Effekt schnell gegenteilig ausfallen und die Jobsuche somit erfolglos verlaufen.

Autor: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christian v. Goetz

marvin1@it-service24.com

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