Projektakquise für Freelancer

Freelancer stehen immer wieder vor der Frage, von wem sie den nächsten Auftrag erhalten. Wer hier Erfolg haben möchte, muss vielfältige Wege gehen. Der folgende Bericht soll einige Hilfestellungen bei der Projektsuche geben.

Online – bequem aber zäh

Gerd Altmann Shapes AllSilhouettes.com/pixelio.de

Die Online Projektakquise für Freelancer kann ein sehr zähes Unterfangen bedeuten. Zunächst sollte der Freelancer über eine eigene, aussagekräftige Homepage verfügen und diese auch in die einschlägigen Kataloge und Verzeichnisse im Internet eintragen. Es soll so zumindest derjenige, der eigenständig nach Auftragnehmern sucht, auch die Möglichkeit haben, fündig zu werden. Man sollte sich aber keinen Illusionen hingeben. Die eigene Homepage dient meist nur als Hintergrundinformation für potentielle Auftraggeber. Hier lassen sich insbesondere Referenzobjekte positionieren.

Job- und Projektbörsen

Bequemer für den Freelancer sind die zahlreichen fachspezifischen Online-Job- und Projektbörsen im Internet. Diese zum Teil kostenpflichtigen Portale verfügen teilweise über eine Newsletterfunktion, die aktuell über neue Projekte in den gesuchten Segmenten informieren. Einträge in Freelancerportalen sind zudem in den Suchmaschinen sehr hoch gerankt. Wenn es auch nur selten direkt Aufträge über dieses Seiten gibt, so können sie doch als wertvoller Link auf die persönliche Homepage dienen.

Netzwerkarbeit

Eine absolute Pflichtarbeit für Freelancer ist das Pflegen von Netzwerken. Wer kennt wen, der wiederum jemanden kennt? Über diese Verknüpfungen, basierend auf persönlichen Bekanntschaften, lässt sich leicht ein Netzwerk der Weiterempfehlungen aufbauen. Häufig arbeiten hier auch mehrere Selbstständige aus unterschiedlichen Branchen zusammen. Dadurch entsteht dann ein System von Quervermittlungen. Für die Akquise verspricht diese Art des Empfehlungsmarketings den größten Erfolg.