Auf Jahrmärkten und Volksfesten herrscht stets die beste Stimmung vor - unzählige Menschen vergnügen sich, indem sie an Fahrgeschäften teilnehmen oder sich an Ständen und Buden ganz herrliche und ausgefallene Leckereien kaufen. Die Betreiber der Stände und Fahrgeschäfte werden auch als Schausteller bezeichnet. Ihr Job ist es die Menschen beziehungsweise die Besucher der Feste bei guter Laune zu halten - und durch den Verkauf von Leckereien oder Chips für Fahrgeschäfte verdienen sie ihr Geld.

Als Schausteller hat man es nicht einfach - denn nur weil auf den Festen stets eine gute Stimmung herrscht, bedeutet das noch nicht, dass man als Schausteller absolut glücklich ist. Denn letztendlich muss man sehr hart arbeiten. So gilt es bereits zu früher Morgenstunde die Fahrgeschäfte wie zum Beispiel Karusselle oder Autoscooter zu säubern, damit diese am Mittag wieder in vollem Glanz erstrahlen. Anschließend wird viele Stunden gearbeitet - so lange bis auch die letzten Besucher das Fest verlassen haben.

Ist ein Jahrmarkt beendet, so werden die Stände und Fahrgeschäfte schnellstmöglich abgebaut, damit man schnell zum nächsten Fest oder Jahrmarkt reisen kann. Denn nur wenn man auf einem Rummel oder auf einer Kirmes vertreten ist, kann man als Schausteller auch sein Geld verdienen. Das bedeutet, dass man während der Saisonzeit so gut wie nie zu Hause ist. Stattdessen reist man von Stadt zu Stadt quer durch das Land. Viele der Schausteller sagen auch, dass man in eine Schaustellerfamilie geboren werden muss, um diesen Job machen zu können - andere Menschen kommen mit solch einem Leben nicht zurecht, denn die viele Reisen bedeuten auch, dass man so einige Dinge im Leben entbehren muss.

Heinz Wiedow
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