Mi 6 Dez 2006
Immer mehr Autofahrer interessieren sich - angesicht der hohen Benzin- und Dieselpreise - für Gasantriebe.
Mittlerweile ist diese Technik bei Neuwagen verfügbar und kann bei fast allen gebrauchten Autos nachgerüstet werden. Außerdem ermöglicht der Rabatt bei der Mineralölsteuer den Besitzern von Autos mit Gasantrieb einen Kostenvorteil. Je nach Förderung und Verbrauch des Autos wird es bis zu 50 % günstiger.
Im Moment gibt es in Deutschland zwei Gassorten: Erdgar und flüssiges Gas (auch Autogas genannt). Leider sind beide Gassorten nicht miteinander zu vereinbaren.
In den meisten Fällen kann man Autos auf eine von beiden Gassorten umstellen. Dabei bekommen die Autos eine veränderte Einspritzanlage und einen Zusatztank für das Gas. Dieser Tank ist bei Erdgas zylindrisch und wird meist im Unterboden verbaut. Nur bei der Nachrüstung wird er meistens hinter einer Verkleidung im Kofferraum montiert.
Flüssiggas kann mit weniger Druck gelagert werden und genötigt somit einen wenig aufwendigen Tank.
Im normalen Betrieb ist zwischen Gas und Benzin kein Unterschied zu spüren. Geht der Inhalt des Gastankes zur Neige, schaltet das Auto automatisch auf Benzin um.
Birgit Lorz lorz @ gmx.de
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