Fr 23 Mrz 2007
Genau genommen ist Koffein ein Rauschmittel. In höheren Dosen als Üblich genossen kann es zu Bluthochdruck, Herzrasen, Zittrigkeit und sogar zu Angstzuständen führen.
Hierzu müssten allerdings acht bis neun Tassen starker Kaffee hintereinander getrunken werden. Da ein normaler Kaffeetrinker diese Menge meist nur über den Tag verteilt zu sich nimmt, ist hier nichts zu befürchten.
Was passiert also wenn man einen Kaffee trinkt?
Nach ca. 30 - 45 Minuten fängt das Koffein an, auf Hirn und Nervensystem zu wirken. Von hier aus gesteuert fangen Blutdruck und Körpertemperatur an zu steigen, die Herztätigkeit wird angeregt, die Muskeltätigkeit und damit auch die Verdauung wird stimuliert, die Blutgefässe und Bronchien werden geweitet und der Hahndrang nimmt zu. Nach ca. 1,5 Stunden ist der Hochpunkt erreicht.
Je nach Stoffwechsel und körperlichen Gegebenheiten der einzelnen Konsumenten wird das Koffein innerhalb von 1,5 bis zu 5 Stunden im Körper abgebaut und auch die Wirkung wird dem entsprechend lang oder kurz verzeichnet. Genauso verhält es sich mit der Stärke der Wirkung.
Die Wirkung auf das Nervensystem beeinflusst nun auch die Produktion der beiden Schlafsteuerungsstoffe Melatonin und Adenosin. Stark vereinfacht ausgedrückt ist das Adenosin für die Müdigkeit zuständig. Und genau dessen Produktion wird durch Koffein gehemmt. Daher hält Koffein wach.
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