Pfifferling II

Der Pfifferling hat einen gold- bis dottergelben, erst runden und dann trichterförmigen Hut. Dieser geht dann in den nach unten schmäler werdenen Stiel über. Da, wo sich beim Blätterpilz die Lamellen befinden, hat der Pfifferling dicke Leisten. Diese sind oft gabelig verbunden und laufen am Stiel weit herab.

Seiner langen Haltbarkeit und der gute Eigengeschmack sind zwei Gründe, warum der Pfifferling sehr beliebt ist.

Auch kann man Pfifferlinge kaum verwechseln: Sein Doppelgänge – der falsche Pfifferling – ist gemacklich enttäuschend, doch nicht giftig.

Einzig in südlichen Gefilden ist eine Verwechslung mit dem Ölbaumpilz möglich, der sehr unangenehme, aber nicht tödliche Vergiftungen, hervorruft. Aber in Deutschland wächst dieser Ölbaumpilz nur selten – nur in der südlichen Oberrheinebene wurde er schon ab und an gesehen.

Der Ölbaumpilz hat echte – unverzweigte – Lamellen und keinen Aprikosenduft, wodurch er leicht vom Pfifferling unterschieden werden kann.

Anders, als die meisten anderen Speisepilze, kann man den Pfifferling nicht getrocknet aufbewahren. Da er sich danach leider nicht mehr einweichen lässt. Man kann ihn jedoch gut nach dem Sammeln – und blanchieren – gut einfrieren, so ist er dann mehrere Monate haltbar.

Besonders lecker ist der Pfifferling nur gedünstet, mit Zwiebeln, Pettersilie und vielleicht etwas Knoblauch, dazu gibt es Semmelknödel. Oder, für diejenigen, die etwas Fleisch dazu brauchen: ein paniertes Schnitzel.