Pfifferling

Jetzt hat die Pilz-Saison wieder begonnen und diese dauert noch bis circa Ende Oktober. Nach den letzten – warmen – Tagen spriessen endlich die Pilze wieder richtig gut.

Wieder zieht es viele Menschen in die Wälder. Sie sind auf der Suche nach den begehrten Pilzen. Besonders begehrt sind die Pfifferlinge. Für die Pfifferlinge – auch Schwammerl genannt – gibt es aber noch viele andere Namen: so nennt man ihn in Bayern z.B. auch Eierschwam oder Gelbschwammerl. Aber auch unter Recherl, Rehgoaßl oder Reherl ist der beliebte Pilz bekannt.

Noch mehr dieser interessanten Namen für den Pfifferling gibt es: zum Beispiel Marillenschwammerl, Kragenknöpferl und Nagerl. Andere Regionen – andere Namen – und doch der gleiche Pilz: in Sachsen nennt man ihn Hühnerpilz oder gelbes Hühnei – oder in Brandenburg heisst der gleiche Pilz Koksch.

Dieser leckere Pilz war vor Jahrzehnten noch massenweise in Mitteleuropa zu finden. Er ist leider in den letzten Jahren seltener geworden. Deshalb kommen die Pfifferlinge, die wir im Laden kaufen können, auch eher aus Osteuropa – dort ist er noch sehr verbreitet. Denn die Zucht des Pfifferlings ist bis heute noch nicht gelungen.

Der Pfifferling liebt die feuchten Laub- oder Nadelwälder. Dort ist er oft unter Laub und Moss versteckt. Der Pfifferling hat einen dotter- bis goldgelben, erst runden und dann leicht trichterförmigen Hut – dazu einen nach unten verjüngenden Stiel, der dann allmählich in den Hut übergeht.