Die spanische Küche geht bis ins römische Reich zurück und hat sich bis heute ins 21. Jahrhundert weltweit einen Namen geschaffen. Die spanische Küche bietet kulinarischen Genuss, viele Spezialitäten aber auch schwere Kost. Besonders die eigenartige Einstellung der Spanier zu ihren Essgewohnheiten machen spanisches Essen und die spanische Küche so besonders. Denn das Frühstück in Spanien ist recht mau, dafür wird beim Mittagessen und insbesondere beim Abendessen nochmal richtig reingehauen.

Während das Frühstück in Spanien meistens nur mit einem Kaffee und einem Snack in Form von Kuchen oder Keks begonnen wird, würde der Deutsche schon maulen und einen schlechten Tag beginnen. Zumal das Mittagessen in Spanien erst ab 14 Uhr serviert wird, kann das so manchen bis dahin schwer auf den Magen schlagen. Doch wer es bis in den Mittag schafft auszuharren, den erwartet die weltweit populäres spanisches Essen mit ihren Spezialitäten, die von Region zu Region verschieden sind. So sind in Andalusien die fritierten Gerichte bekannt, während in Madrid häufig ein Braten serviert wird.

Ausnahmsloser Favorit der spansichen Küche sind die Tapas, die mittlerweile auf der ganzen Welt in spanischen Restaurants serviert werden. Nach dem Mittagessen sollte für den verschobenen Zeitrhythmus der spanischen Küche ein Gefühl entwickelt worden sein, denn beim Abendessen geht es weiter. Das Abendessen wird in Spanien sehr spät serviert, nämlich um 22 Uhr.

Gerne suchen die Spanier dabei Bars, Restaurants oder Kneipen auf, um vor dem Schlaf einige Tapas zu sich zu nehmen. Ein Bier danach ist dabei schon fast obligatorisch. Und es dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass das Nachtleben in Spanien stark ausgeprägt ist und nach dem Abendessen noch einige Stunden vergehen können, bis die Nachtruhe einkehrt.

Günther Behrend smallboyone@online.de

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