fermentierter Tee: Schwarztee (orthodoxe Methode)
halbfermentierter Tee: Oolong Tee
nichtfermentierter Tee: Grüner Tee

Schwarztee: Dieser Tee wird gedämpft, es bleiben fast alle Inhaltsstoffe im Blattgut erhalten. Der Geschmack und die Farbe sind trotz gleichen Teeblättern unterschiedlich, das fermentierte Blatt sieht kupferrot, fast schwarz aus, mit eventuell hellen Knospen an den Blattspitzen. Es duftet malzig-voll-aromatisch. Klassiker unter den Schwarzen Tees sind Darjeeling, Ceylon und Assam Tee.

Halbfermentierter Tee, Oolongtee bei seiner Herstellung werden die frischen Teeblätter nur am Rand fermentiert. Diese Methode ist sehr aufwendig, aber die Mühe lohnt sich. Je nach Qualität reicht die Geschmacksskala von malzig-brotig bis fruchtig-duftig.

Nicht Fermentierter Tee, Grüner Tee ist hell von einem dunklem grün und reicht in der Farbpalette von grau bis hell-mintgrün und duftet frisch, mild, blumig und hat oft einen leicht bitteren Geschmack. Bekannte Grüntees sind z.B. Sencha, Bancha und Young Hyson.

Die wichtigsten Teesorten und Anbaugebiete

Darjeeling Tee
Der Darjeeling-Tee gedeiht an den südlichen Ausläufern des Himalaya-Gebirges in Höhen bis zu 2.000 Metern - eine helle, leichte, blumige Teesorte, die sich durch ihr liebliches und dennoch intensives Aroma auszeichnet. Auf den Darjeeling-Plantagen gibt es drei Haupterntezeiten: die Frühlingspflückung (first flush), Sommerpflückung (second flush) und Herbstpflückung (autumnals). Der first flush ist besonders zart, hell, duftig und etwas grünlich im Aufguss. Der second flush ist dagegen kräftiger in der Tasse und abgerundeter im Geschmack. Nicht ganz so kräftig wie der second flush sind die Herbst-Tees aus Darjeeling. Sie sind ausgereift und vollmundig, leicht im Geschmack und durch eine weiche, gelb-rötliche Tassenfarbe gekennzeichnet.

Assam Tee
Das grösste zusammenhängende Teeanbaugebiet der Erde liegt in Nordost-Indien, an der Grenze zu Myanmar. Der Assam-Tee ist kräftig, voll, rund, ausgewogen, malzig und hat eine dunkel rotbraun leuchtende Tassenfarbe. Assam-Tee ist meistens die Grundlage für die ostfriesischen Tee Mischungen.

Ceylon Tee
Der Tee aus Sri Lanka, im Handel immer noch Ceylon genannt, hat einen frisch-aromatischen, spritzig-lebhaften Geschmack mit einer ganz besonderen, eleganten Milde. Farblich liegt er zwischen Darjeeling und Assam. Der Fachmann sagt: “Er steht golden in der Tasse”.

Yunnan Tee
In der chinesischen Teeprovinz Yunnan, unweit vom indischen Assam und an den Grenzen zu Tibet, Laos, Vietnam und Myanmar, wird die Wiege der wilden Teepflanze vermutet. Hier wächst der Yunnan-Tee. Er ist im Geschmack vollmundig und hat einen ansprechenden Duft. Der Aufguss hat eine rötlich-goldene Farbe.

Keemun Tee
Der weltbekannte Keemun-Tee aus der Provinz Anhui ist die Krönung der chinesischen Schwarztee-Kunst. Er hat ein einzigartiges “getoastetes” Aroma, einen wunderbaren Duft und ist im Geschmack voll, rund, fruchtig-süsslich und harmonisch. Das Geheimnis seines speziellen Flavours ist ein besonderes ätherisches Öl, Myrcenal genannt, das auch in Lorbeerblättern vorkommt, aber in keiner anderen Gattung des Teestrauchs.

Oolong Tee
Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art vermittelt der aus Taiwan und China stammende Oolong-Tee. Hierbei handelt es sich um einen halbfermentierten Tee, d.h. dass bei seiner Herstellung die frischen Teeblätter nur am Rand fermentieren. Diese Methode ist sehr aufwendig, aber die Mühe lohnt sich. Je nach Qualität reicht die Geschmacksskala von malzig-brotig bis fruchtig-duftig, im Aroma an reife Pfirsiche erinnernd. Die Tassenfarbe wechselt von bernsteingelb bis tieforange.

Sencha Tee
Sencha, ein grüner Tee, ist die meistgetrunkene Teesorte in Japan. Ihr wichtigstes Anbaugebiet ist die Provinz Shizuoka, die am Fuße des heiligen Berges Fudschijama liegt. Darüber hinaus wird grüner Sencha auch in Taiwan und China produziert. Während der japanische Sencha einen aromatischen Hauch von Süße verbreitet und duftig-leicht im Geschmack ist, vermittelt der chinesische Sencha den Geschmack von frischem Heu, leicht und aromatisch. Der Aufguss ist gelblich-grün. Je dunkelgrüner die Blätter, desto besser der Tee.

Sylva Thume

info@teebohne.de

 

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