Mi 20 Jun 2007
Piercings bedürfen in der Abheilzeit besonderer Pflege. Nur bei Beachtung einiger Tipps sowie regelmäßiger Pflege der Einstichstellen heilt ein Piercing problemlos ab – andernfalls kann es zu teilweise massiven Folgeschäden kommen. So sollte vor allem bei einem Intimpiercing auf die Einhaltung einiger Punkte geachtet werden, damit das Piercing innerhalb von sieben bis vierzehn Tagen gut abheilen kann.
Besonders wichtig ist die Körperhygiene. Tägliches Duschen sollte selbstverständlich sein, während in den ersten zwei Wochen auf Saunagänge, öffentliche Schwimmbäder sowie Bäder verzichtet werden sollte. Auch der Gang ins Solarium sollte die erste Zeit vermieden werden. Um die Heilung zu beschleunigen, empfiehlt sich die regelmäßige Anwendung von Sitzbädern mit Kamillenextrakt, welches als Lösung in der Apotheke erhältlich ist. Kamille fördert die Wundheilung. Verkrustungen an der Wunde sollten wenn überhaupt nur sehr vorsichtig entfernt werden. Ganz wichtig ist es, das Piercing während der Abheilzeit nicht herauszunehmen.
Ein Wechsel des Schmucks ist erst nach der Abheilung empfehlenswert, um Entzündungen zu vermeiden. Ebenso sollten an die ersten Piercings in der Anfangszeit keine schweren Gegenstände gehängt werden. Der Austausch des Schmucks sowie das Anhängen von Accessoires sollte erst etwa vier Wochen später erfolgen.
Auf Sex sollte in der ersten Woche verzichtet werden, um ein Eintreten von Keimen in die Wunde zu vermeiden.
Eva Roth - spam(at)frischeblog.de
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