Do 11 Jan 2007
Wenn man es genau betrachtet, gehört jeder an der einen oder anderen Stelle zu einer Subgruppe.
Unter einer Subgruppe werden dabei nach modernem Verständnis nicht nur gesellschaftlich ausgegrenzte Minderheiten verstanden, sondern alle diejenigen, die sich in bedeutsamen Merkmalen ihrer Lebensgestaltung oder ihrer Einstellungsstruktur von der Mehrheit der Bevölkerung statistisch unterscheiden.
Eine im Regelfall negativ besetzte Subgruppe ist die der Straftäter, andere, durchaus nicht notwendigerweise negativ besetzte Subgruppen, sind, um einige Beispiele zu nennen, Vegetarier, Veganer, Homosexuelle, Bisexuelle, Asexuelle, aber auch Menschen mit besonders hohem Körpergewicht oder anderen psychischen oder körperlichen Besonderheiten. Die Liste der möglichen Subgruppen-Merkmale ließe sich fortsetzen.
Unzählige Merkmale können herangezogen werden. Auch wenn die jeweiligen Subgruppen-Merkmale in der Gesamtpopulation eher selten auftreten, ergibt sich umgekehrt aus ihrer großen Vielzahl, dass es bei jeder einzelnen Person sehr wahrscheinlich ist, dass mindestens ein oder mehrere Subgruppen-Merkmale vorliegen. In diesem Sinne gehören wir alle zu einer Subgruppe.
Wegen ihrer Seltenheit besitzen Subgruppen-Merkmale für das Individuum im Regelfall eine besondere Bedeutung. Gleichzeitig führen Subgruppen-Merkmale nicht selten im sozialen Umfeld zu unmittelbaren Sympathie- oder Antipathieempfindungen. Vor diesem Hintergrund kommt so genannten Subgruppen-Merkmalen auch bei der Partnersuche eine entscheidende Bedeutsamkeit zu.
Psychologische Studien haben gezeigt, dass eine hohe Übereinstimmung der Lebensstile eine wichtige Grundvoraussetzung für dauerhaft glückliche und tragfähige partnerschaftliche Beziehungen ist. Im Hinblick auf Subgruppen-Merkmale gilt dabei, dass das gemeinsame Vorkommen der Merkmale, mindestens aber eine wechselseitige Akzeptanz, für das Partnerglück bedeutsam oder gar entscheidend ist.
Da jeder Mensch an der einen oder anderen Seite zu einer Subgruppe gehört, werden entsprechende Subgruppen-Merkmale zunehmend bei modernen Ansätzen der Partnervermittlung berücksichtigt. So offeriert die Internet-Partnervermittlung Gleichklang.de mittlerweile besondere Angebote für Vegetarier und Veganer, Asexuelle, Bisexuelle und Homosexuelle, um nur einige Merkmale zu nennen, die bei der Vermittlung berücksichtigt werden.
Durch ein Matching der Lebensstile wird gewährleistet, dass gemeinsame Subgruppen-Merkmale vorliegen und dadurch die Chancen auf ein positives gemeinsames Zusammensein sich erhöhen. Allerdings sind Subgruppen-Merkmale zwar wichtig, aber nicht allein entscheidend, um eine dauerhaft zufrieden stellende partnerschaftliche Beziehung begründen zu können. Vielmehr ist ein umfassenderes Matching der Persönlichkeit, Einstellungen, Hobbys und Interessen, Beziehungsmodelle und Lebenserfahrung erforderlich, um eine ausreichende Ähnlichkeit der Gesamtperson sicherstellen zu können.
Der gegenteilige Ansatz, der in der Volksweisheit „Gegensätze ziehen sich an“ festgehalten ist, ist zwischenzeitlich durch psychologische Studien eindeutig widerlegt. Gegensätze führen nur kurzzeitig zu Faszination und Attraktion, begünstigen aber langfristig Auseinandersetzungen und Streit. Demgegenüber machen es Ähnlichkeiten möglich, gemeinsam Positives zu erleben und damit die Grundlage für eine vertrauensvolle und stabile partnerschaftliche Beziehung zu schaffen.
Die Nutzung des Services einer Partnervermittlung ist ein sinnvoller Weg, um die Erfolgsaussichten der Partnersuche weiter zu erhöhen. Allerdings bieten Partnervermittlungen immer nur eine Ergänzung, niemals aber eine Ersetzung für die unmittelbare Partnersuche im sozialen Umfeld. Je kreativer und vielfältiger die Partnersuche angegangen wird, desto höher sind die Chancen, dass sich das passende Match findet.
Christoph Schaefer
info@gleichklang.de
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