Geldanlage Genußscheine

Wer kein Risiko bei seiner Geldanlage tragen möchte, parkt sein erspartes Geld in Genußscheine, denn mit diesen Genußscheinen sind weit aus höhere Erträge zu erziehlen als mit Zinspapieren. Vorteile dieser Kapitalanlage ist, dass diese Wertpapiere im Durchschnitt zwei Prozent mehr Zinsertrag als Anleihen bringen und fast dreimal so hohe Ausschüttungen wie bei Aktien.

Warum hat man diese Renditevorteile bei der Investition ? Ganz einfach, Anleger die in Genußscheine investieren, beteiligen sich an den Gewinnen und Verlusten von Unternehmen. Das Risiko des Anlegers wird hier also fürstlich belohnt. Genußscheine sind börsennotierte Papiere, die Genußrechte verbriefen, dadurch wird die Beteiligung am Unternehmensgewinn gesichert. Gibt man einem Unternehmen Kapital, so kann man in Jahren von Unternehmensgewinnen mit hohen Ausschüttungen rechnen.

Von der Ausschüttung eines Genussscheines werden bei den Genussscheininhabern, deren persönlicher Freibetrag für Einkünfte aus Kapitalvermögen ausgeschöpft ist, 25% Kapitalertragsteuer einbehalten. Aus steuerlicher Sicht sind Genussscheine damit zunächst einmal attraktiver als festverzinsliche Wertpapiere, deren Erträge der 30%igen Zinsabschlagsteuer unterliegen.

Stimmrechte wie es die Aktionäre bei den Aktien genießen, gibt es allerdings nicht. Sollte das Unternehmen in einem Geschäftsjahr Verlsute machen, so müssen die Genußscheininhaber ganz oder teilweise auf Ausschüttungen verzichten. Ist der Genußschein fällig, hat der Anleger Anspruch auf Rückzahlung seines Kapitals zum Nennwert. Garantierte Rückzahlung ist allerings nicht gesichert, daher sollte man nur in Unternehmen investieren, die über eine ausgezeichnete Bonität verfügen.

Autor: Roger Speer – Email: roger(.)speer@debitel.net