Geldmarktfonds = Investmentfonds

Umgangssprachlich werden Geldmarktfonds auch Investmentfonds genannt.
Die Investmentfonds werden dabei noch mal unterschieden in Geldmarkttitel und liquide Werdpapiere, in die man dann mit einer sehr kurzen Laufzeit investieren kann.

Wenn eine private Person nun Ihr Geld investieren bzw. „parken“ möchte, kann sie sich zum Beispiel bei der Hausbank von einem Anlageberater informieren lassen oder sie kann sich auch im Internet auf verschiedenen Seiten erst einmal erkundigen. Es gibt Webseiten wo man sich die gewünschten Unterlagen auch kostenfrei zuschicken lassen kann.
Des weitern treffen sich auf dem Geldmarkt ausschließlich der Staat, institutionelle Anleger, d.h. Banken wie zum Beispiel die Dresdner-, Deutsche-, Commerzbank sowie Versicherungsgesellschaften, einige bekannte wären da die Allianz, der Deutsche Ring und die Gothaer Lebensversicherung um nur ein paar zu nenne.
Aus diesen Gründen ist es den privaten Anlegern erlaubt, sich indirekt auf dem Markt mit zu bewegen.

In Deutschland wurden die Geldmarktfonds erst im Jahr 1994 zugelassen, und sind seit dem auch nicht wieder aus der Investmentlandschaft weg zu denken.
Bei täglicher Verfügung des geparkten Geldes und der Liquidität, hat das Verfahren in sehr kurzer Zeit einen bedeutendem Platz auf der Beliebtheitsskala der Investoren erklommen.
Es gab 2003 sogar einen Artikel im Jahrbuch der heißt „Geldmarktfonds haben sich bewährt“.
Geldmarktfons sind weniger renditeträchtig, auf eine Dreijahressicht gesehen bring keiner mehr als 2,6% pro Jahr.

Die Laufzeiten sind ganz individuell gestaltbar, das Maximum beträgt 12 Monate.
Man darf Geldmarktfonds aber nicht mit Geldfonds verwechseln, denn bei Geldfonds sind wieder ganz andere Laufzeiten möglich.
Bei Geldfonds kann man sein Geld kurz-, mittel- oder auch langfristig anlegen, und die Zinssätze hier sind auch unterschiedlich.