Mo 26 Mrz 2007
Immobilienfonds eröffnen Privatanlegern den weltweiten Markt für Immobilien aller Art. Mit dem Geld ihrer Anleger investieren Immobilienfonds in Bürogebäude, Ladenpassagen oder Fabrikgebäude. Auch Wohnimmobilen können Bestandteil eines Immobilienfonds sein. Erträge erwirtschaften die Fonds aus den Mieteinnahmen, aber auch aus Gewinnen bei Immobilienverkäufen.
Die Mieteinnahmen sorgen für eine relativ gleichmäßige Wertentwicklung, insbesondere im Vergleich zu Aktienfonds. Immobilienfonds gelten zudem gerade im Vergleich zu Aktienfonds als wesentlich risikoärmer.
Unterschieden werden muss zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds. Für den Kleinanleger kommen offene Fonds in Frage. Bereits mit einem geringen Anlagebetrag ist man mit einem offenen Immobilienfonds an einer ganzen Palette von Immobilien beteiligt. Anteile von Immobilienfonds können jederzeit ge- oder verkauft werden.
Bei einem geschlossenen Immobilienfonds bleibt das eingesetzte Kapital für einen längeren Zeitraum gebunden. Im Vergleich zum offenen Immobilienfonds muss der Anleger beim geschlossenen Fonds mit einem wesentlich höheren Anlagekapital kalkulieren. Ein geschlossener Immobilienfonds kommt damit der direkten Anlage in Immobilien recht nahe.
Offene Immobilienfonds können bereits bei einem relativ kurzen Anlagehorizont attraktiv sein. Allerdings muss, wie bei fast allen Fonds, auch bei offenen Immobilienfonds ein Ausgabeaufschlag einkalkuliert werden, der die Rendite bei sehr kurzer Anlagedauer komplett aufbrauchen kann. Offene Immobilienfonds eignen sich auf für Anleger, die langfristig gleichmäßige Einnahmen bei geringem Risiko erwirtschaften möchten.
Th. Nissen
redaktion[aet]arbeitsgemeinschaft-finanzen .de
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