Investmentfonds – Kaufmöglichkeiten

Hat man sich für den Kauf eines Fonds entschlossen, so gibt es zahlreiche Möglichkeiten Fonds günstig zu erwerben.

Eine Möglichkeit ist der Erwerb eines Fondsanteils durch den direkten Kauf von einer Investmentgesellschaft. Dabei berechnet die Investmentgesellschaft jedoch oft einen Ausgabeaufschlag, was zusätzliche Kosten verursacht.

Ein weiterer üblicher Weg ist es, die Fondsanteile direkt im Bankenvertrieb, an einem Bankschalter oder über eine Direktbank zu erwerben. Dabei wird der Auftrag in den meisten Fällen ebenfalls über eine Investmentgesellschaft abgewickelt. Daraus resultiert die Tatsache, dass wiederum ein Ausgabeaufschlag zu zahlen ist. Dieser kann jedoch auch manchmal ermäßigt sein, wenn man seine Anteile über eine Bank kauft.

Wenn man seine Fondsanteile ohne die Zahlung eines Ausgabeaufschlages erwerben will, so ist es eine gute Entscheidung sie über den Börsenhandel zu beziehen. Hierbei wird neben einer normalen Ordergebühr (diese kann man mit der Gebühr einer Aktienorder vergleichen), die von der Bank in Rechnung gestellt wird, zusätzlich nur noch eine niedrige Maklercourtage, verlangt.

Zum Erwerb von Fondsanteilen ist noch zu sagen, dass es seit August 2002 auch eine Börse ausschließlich für den Börsenhandel von Investmentfonds (offenen Fonds) gibt. Dort ist es möglich die Fondsanteile wie Aktien zu handeln. Das bedeutet, dass von den Maklern für alle an der Börse gelisteten Fonds handelbare Preise gestellt werden, und dass die komplette Börsenzeit hindurch.

Der Anleger verfügt zusätzlich dazu ähnlich wie an der Aktienbörse über die Möglichkeit Limite und Stop-Loss-Order aufzugeben. Der Fondshandel an der Börse ist derzeit in Hamburg, München und Stuttgart möglich.

Die Börse Hamburg eröffnete mit der „Fondsbörse Deutschland“ 2002 den ersten Börsenhandel für Investmentfonds.

Autor Elke Lohre
Elke.lohre@onmeco.de