Um eine Sehschwäche zu korrigieren stehen heute verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. In den meisten Fällen wird dem Sehfehler mit einer Brille oder mit Kontaktlinsen Abhilfe verschafft. Selbst im 13. Jahrhundert benutzten die Leute Brillen, um besser sehen zu können. In der heutigen modernen Zeit gibt es allerdings noch eine weitere Methode das Sehproblem zu beheben. Mit der Refraktiven Chirurgie, dem Oberbegriff für Augenoperation, können heute durch spezielle Augenlaser die Sehschwächen gezielt korrigiert werden.

Ein bestimmtes Verfahren ist die Lasik - hier wird durch ein Augenlaser die Hornhaut der Augen korrigiert. Bei Kurzsichtigkeit wird eine Reduktion der Brechkraft des Auges erreicht, indem mit einem Augenlaser die Hornhaut im Zentrum abgeflacht wird. Bei der Weitsichtigkeit muss die Brechkraft des Auges erhöht werden, hier wird in einer Laseroperation die Hornhaut im Zentrum ringförmig abgetragen. Bei einer Hornhautverkrümmung wird durch Lasik schließlich überschüssige Hornhaut so abgetragen, dass die Hornhautoberfläche wieder gleichmäßig erscheint.

Man sieht also, dass durch Lasik sämtliche Fehlstellungen am Auge korrigiert werden können. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass sich heute immer mehr Menschen für solch einen Lasik-Eingriff entscheiden. Vor allem die hohe Erfolgsquote macht Lasik so beliebt - 95 Prozent aller Patienten benötigen nach dem Eingriff keine Sehhilfe mehr. Die Laseroperation verläuft ganz unkompliziert und schnell, Nebenwirkungen treten in den meisten Fällen keine auf. Die Lasik Behandlung wird in einer Klinik durchgeführt, die zwei Stunden nach dem Eingriff wieder verlassen werden kann. Allerdings sollte eine Begleitperson mitgenommen werden, da man nach der Augenoperation die Umgebung etwas verschwommen wahrnimmt. Den ersten Tag sollte man sich schonen, die erste Zeit sollte auch ein reiben an den Augen vermieden werden. Auch auf Schwimmen sollte verzichtet werden, beim Duschen sollte man vorsichtig sein, und darauf achten dass kein Wasser in die Augen gelangt. Nach einer Woche jedoch kann man wieder in den gewohnten Alltag übergehen.

Autor: H. Wiedow
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