Fr 1 Jun 2007
In der plastischen Chirurgie zählt die Brustvergrößerung bereits zur Routine. Immer mehr Frauen entscheiden sich dafür, weil sie mit ihrem Busen unglücklich sind.
Wer sich für eine Brustvergrößerung entscheidet, sollte sich vorher intensiv mit den möglichen Risiken auseinander setzen. Der Eingriff zählt rein zur ästhetischen Operation und wird daher nicht von den Krankenkassen bezahlt.
Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. In der Regel muss man einen Tag vorher in der Klinik erscheinen und die Nacht dort verbringen. Vor der Narkose darf man nichts mehr essen, nicht trinken und nicht rauchen. So lässt sich das Risiko von Narkosekomplikationen minimieren. Durch einen Schnitt der entweder in der Achselhöhle, unter der Brust oder um den Warzenhof gemacht wird setzt der Chirurg das Implantat ein. In der Regel besteht das Implantat aus Silikon und Kochsalz. Es gibt aber auch die Möglichkeit eines Aufbaus durch körpereigenes Material.
Das Implantat kann sowohl vor als auch hinter dem Brustmuskel eingesetzt werden ohne den Muskelaufbau zu beeinträchtigen. Das entscheidet der Chirurg mit der Patientin individuell und auf ihren Körper angemessen. In einigen Fällen ist es bei der Brustvergrößerung notwendig nach einsetzen des Implantates die Brustwarze zu versetzen. Dadurch entstehen noch zusätzliche Narben, die aber mit der Zeit verblassen. Neben den normalen Operationsrisiken wie Thrombosen, Embolien und vorübergehendes Schwindelgefühl nach der Narkose bestehen bei der Brustvergrößerung noch einige andere Risiken.
Es kann zu Blutungen und Hämatomen kommen. Außerdem kann sich die Operationsnarbe entzünden. Der Körper reagiert auf das Silikonimplantat zunächst mit Abwehr, was aber bei jeder Patientin der Fall ist. Die Brust sollte immer nur dem Körper der Frau angemessen vergrößert werden. Ein zu großer Busen kann zu Haltungsschäden führen.
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Gianfranco Murgia
infosmak.de
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