Mo 30 Apr 2007
Die Zeiten in denen man seine Karte beim Zaharzt vorzeigte und sich um nichts kümmern muss sind vorbei. Mit jeder Gesundheitsreform, oder mit jedem neuen Murks, wie der Volksmund und die Springerpresse die Reformen titulieren, steigen die Eigenkosten an.
Deshalb stellt sich nun jedesmal die Frage: Was zahlt die Kasse überhaupt noch. Wir versuchen ihnen im folgenden Text eine kurze Einführung und einen Überblick über das neue System zu geben ohne auf die sozialen Ungerechtigkeiten und die Verschwendungen im Gesundheitssystem einzugehen, welche diese Eigenbeteiligungen überhaupt erst nötig machten.
Seit der neuesten Gesundheitsreform gibt es nur noch Pasuchalbeträge von den Krankenkassen für eine Zahnbehandlung. Das heißt z.B: für das erstellen eines Zahnersatzes, das nicht mehr ein fester Prozentanteil sondern eine Fixsumme gezahlt wird. Somit kann der Kunde dann in Kooperation mit seinem Zanharzt zwischen meist zwischen mehreren verschieden teuren Behandlungs- und Ersatzmethoden wählen. Dabei ist er Zahnarzt verpflichtet seine Patienten über die Risiken günstigerer Optionen, wie z.B. Zahnersatz aus dem europäischen Ausland, aufzuklären.
Wer sich für die allergünstigste Lösung entscheidet kann von dem neuen System sogar profitieren. Denn dann ist der Pauschalsatz möglicherweise höher als der Anteil den die Krankenkasse nur 60% oder 40% der Gesamtkosten übernommen hätten. Jedoch gerät damit der Patient zunehmend unter Kostendruck, sich für die günstigste Variante zu enstcheiden um nicht fast alle Kosten alleine tragen zu müssen.
Dies ist der größte Nachteil des neuen Systems.
Jedoch können die Preise und auch die Zuschüsse von dem Patienten mittlerweile Online eingesehen werden, so dass sich dieser bereits vor dem Arztbesuch umfassend informieren kann.
Autor: Katrin Jüllich - support (ät) versicherung-online24.com
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