Fasten zur Entschlackung und Entgiftung

Heilfasten dient der Entschlackung und der Entgiftung, sowie der Regeneration des Körpers, bei vielen ist damit auch der Wunsch nach einer „seelischen Reinigung“ verbunden. Heilfasten ist der bewusste Verzicht auf Nahrung für einen begrenzten Zeitraum. Der Körper befreit sich während einer Heilfasten-Kur von allem was ihm schadet. Giftstoffe und Schlacken werden beim Heilfasten ausgeschieden.

Weiterhin mobilisiert Heilfasten die körpereigenen Abwehrkräfte und fördert die Energie. Allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt, bei zu langer Nahrungsabstinenz nimmt die Reaktionsfähigkeit des Immunsystems ab, also lieber öfter Fasten, als zu lange. Wesentlich für den gesundheitsfördernden Effeckt des Fastens sind die Vorbereitungstage, an denen fettarm und ballaststoffhaltig gegessen wird.
Weiterhin gibt es verschiedene Arten zu fasten:
Bei einigen Kuren kann man Säfte und Gemüsebrühe trinken, um so eine geringe Menge an Kalorien, Vitaminen und Mineralien zu bekommen. Bei anderen Kuren sind sogar „altbackene Brötchen“ erlaubt mit etwas Milch, wie zum Beispiel bei der F.X. Mayr Kur. Am bekanntesten ist aber wohl das „Saftfasten“ bei dem nur Obst und Gemüsesäfte (möglichst frisch) getrunken werden.

Beim Molkefasten wird auf die Aufnahme fester Nahrung völlig verzichtet, und man nimmt über den Tag hinweg 1 Liter Molke zu sich, sowie 0,5 Liter Obstsaft und Sauerkrautsaft um den Darm zu reinigen.
Eine extreme Form des Fastens ist das Teefasten, es wird auf feste Nahrung und Säfte verzichtet. Schwangere und Untergewichtige sollten auf das Heilfasten verzichten.

Gutav Graeber

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