Fr 12 Jan 2007
Geheimratsecken sind zwar keine Volkskrankheit denn sie haben mehr mit Erbgut zu tun, aber sie sind ein weit verbreitetes Phänomen.
So ist zumindest Geheimratsecken verstecken ein Volkssport.
Männer versuchen es mit speziellen Frisuren, kämmen ihre Haar anders, tragen Mützen oder rasieren sich die Haare ganz ab dait es weniger sichtbar wird. Die Zahl der Frisuren für Geheimratsecken ist recht beschränkt und ab einem gewissen Stadium sieht da auch dennoch nicht mehr gut aus. Ganz kurze Haare wie beim Militär stehen auch nicht allen Männern. Besonders lächerlich und geradezu schmierig wirken aber quer über die Glatze gekämmte lange Haare.
Wer dennoch an seinen Geheimratsecken derart leidet, dass er sie verstecken möchte hat aber einige andere Option außer verstecken spielen oder Frisuren auszuprobieren.
Da sind natürlich etliche Mittel gegen Haarausfall zumeist chemischer Natur die eine Linderung oder Hilfe gegen Geheimratsecken oder ähnliche Plagegeister zu bringen.
Doch Vorsicht: Kosmetische mittel taugen oftmals nichts ausser dem Hilfe-suchende Mann das Geld aus der Tasche zu ziehen, chemische Arzneimittel sind dagegen häufig sog. Lifestyle-Präparate die nur unter teils erheblichen Nebenwirkungen und lediglich während des Einnahme-Zeitraum eine Besserung bewirken. Die Wirkstoffe setzen nämlich beim männlichen Hormon DHT an, als Testosteron bekannt.
Wer allerdings sein Hormone unterdrückt, den nichts anders tun eben die sog. DHT-Hemmer muss auch mal seine Libido einschränken. Das ist ein Euphemismus für teilweise oder gänzliche Impotenz. Studien sind zwar uneinig wie oft es dazu kommt aber wer möchte das ausprobieren wenn es auch ander geht?
Eine beliebte Alternative Methode Geheimratsecken zu bekämpfen, wohlgemerkt eben nicht zu verstecken ist die Eigenhaarverpflanzung bzw Eigenhaartransplantation. Wie der Name schon suggeriert werden eigene Haare aus vom unverminderten Haarwuchs beschenkten Kopfpartien auf solche übertragen wo die Haar licht werden, eben die sprichwörtlichen Geheimratsecken. Ende des Versteckspiels. Und in der Hose rührt sich trotzdem was.
Theodor Schuhmacher, kleopas bei onreact.com (” bei ” mit “@” ersetzen)
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2 Kommentare auf “Geheimratsecken verstecken nicht mehr nötig”
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September 16th, 2007 at 00:14
Zu dem Theme Geheimratsecken kann ich nur hinzufügen, dass Finasterid (der genannte DHT-Hemmstoff) noch nie eine bleibene Impotenz erzeugt hat, es gab wohl Fälle, wo es leichte Erektionsprobleme während der Einnahme gab, nach absetzen von Finasterid sind diese Nebenwirkungen aber wieder komplett verschwunden.
Zum Thema Eigenhaartransplantaion kann ich nur sagen, dass sich dabei schon etliche stellen dermaßen entzündet haben, dass dadurch mehr kaputt gegangen ist als es was gebracht hat.
MfG
Blubber
Oktober 23rd, 2007 at 12:23
Geheimratsecken finde ich gar nicht so schlimm. Denke, viele Frauen finden Geheimratsecken sogar “männlich” … irgendwie gehören sie doch zu einem reiferen Mann dazu. Ok, Geheimratsecken bei jungen Männern mag etwas komisch anmuten - doch auch hier gehört, meiner Meinung nach, einfach mehr Mut zum eigenen ICH dazu…. und schon sind Geheimratsecken auch bei jungen Männern “in”.
Birgit