Wer fit, vital und gesund sein möchte, muss sich auch entsprechend ernähren. Ebenso wer sich eine schöne, frische und glatte Haut wünscht. Denn Funktion, Qualität und Aussehend der Haut hängen maßgeblich von einer ausreichenden Nähr- und Vitalstoffversorgung und einer guten dermatologischen Kosmetik ab.

Klar ist, dass Junkfood wie Konserven- und Fertiggerichte, Chips, Süßigkeiten und ähnliches für die Haut nicht die geeignete Ernährung sind. Dabei kann man „gut und gesund“ schon mit ein paar einfachen Grundsätzen erreichen: Frisch zubereitete Mahlzeiten essen, nicht immer die gleiche Beilage wählen und für eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und sekundären Pflanzenwirkstoffen mehrmals am Tag frisches Obst oder Gemüse auf den Speiseplan setzen. Dazu sollte man wenig Fleisch sowie ausreichend Milch und Milchprodukte, Vollkornprodukte und essenzielle Fettsäuren aus kalt gepressten pflanzlichen Ölen wählen. Zu einer gesunden Ernährung gehören u.a.:

Vitamine für Ihre Gesundheit
Vitamine spielen eine Schlüsselrolle bei den lebenswichtigen Funktionen unseres Körpers. Jedes Vitamin hat seinen eigenen Platz im komplizierten Regelwerk des Körpers und kann nicht durch ein anderes Vitamin ersetzt werden. Nur bei Sonnenschein führt die UV-Bestrahlung der Haut zur Bildung einer Vorstufe von Vitamin D, ansonsten ist der Körper zur Vitaminaufnahme auf die Nahrung angewiesen. Eingeteilt werden Vitamine entsprechend ihres Löslichkeitsverhaltens in:

Fettlösliche Vitamine

    • Vitamin A
    • Viamin D
    • Vitamin E
    • Vitamin K

Wasserlösliche Vitamine

    • Vitamin B1
    • Vitamin B2
    • Vitamin B6
    • Vitamin B12
    • Folsäure
    • Vitamin B5
    • Vitamin C
    • Biotin (wird auch „Schönheitsvitamin“ genannt)

    Fette
    Die Haut braucht grundsätzlich Fett, um fettlösliche Vitamine zu nutzen, aber auch zum Aufbau von Zellen, da die feinen Zellwände aus einer Kombination von Fettstoffen und Proteinen bestehen. Besonders wertvoll sind Fette aus ungesättigten Fettsäuren, die vor allem in kalt gepressten, pflanzlichen Ölen enthalten sind.

    Mineralien und Spurenelemente
    So wichtig Vitamine auch sind, ohne Mineralstoffe können sie nicht viel ausrichten. Diese kommen überall im Körper in gelöster Form vor und erfüllen wichtige Aufgaben im Stoffwechsel: Sie steuern den Wasserhaushalt des Körpers, sind für die Reizleitung zwischen Nerven und Muskeln notwendig, regeln den Säure-Basen-Haushalt und liefern das Baumaterial für Zähne und Knochen. Die Zufuhr von Mineralien ist lebensnotwendig, da unser Körper sie nicht selbst herstellen kann. Die bekanntesten Mineralien sind Calcium, Magnesium und Zink. Kalium und Natrium beispielsweise regeln den Flüssigkeitsdruck im Gewebe und nehmen dadurch Einfluss auf die Prallheit der Haut

    Proteine
    Eiweiß wird durch den Stoffwechsel in seine Bausteine, die Aminosäuren, zerlegt, um sie für den Körper nutzbar zu machen. Proteine sind u.a. wichtig für den Aufbau neuer Zellen (Zellwände) und die Bildung von Enzymen.

    Sekundäre Pflanzenwirkstoffe
    In den letzten Jahren richtet sich die Aufmerksamkeit vermehrt auch auf die sekundären Pflanzenwirkstoffe: bioaktive Stoffe, die natürlicherweise in Pflanzen vorkommen und dort u.a. für den Geruch, den Geschmack und die Farbe verantwortlich sind (z.B. Karotinoide, Polyphenole). Für die menschliche Ernährung nehmen sie eine physiologisch wichtige, gesundheitsfördernde Funktion ein.

    Antioxidantien
    Vitamine und Spurenelemente wie Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E, Selen und Zink sind zugleich kraftvolle Antioxidantien, die den Körper optimal vor freien Radikalen schützen.

    Lebensmittelqualität und Nährstoffbedarf
    Doch wie steht es überhaupt mit der Qualität unser Lebensmittel? Obst wird oft schon vor der Reife geerntet, viele unserer Böden sind ausgelaugt, Feldfrüchte werden immer häufiger genetisch verändert, damit sie schöner aussehen und sich länger halten. Zusätzlich beeinträchtigen Produktion, Transport und Zubereitung die Qualität: Lagern, Säubern, Schälen, Zerkleinern und Kochen schädigen die Nahrung und sollten deswegen so schonend wie möglich gehandhabt werden.

    Auch wenn wir unsere Mahlzeiten ganz bewusst und durchaus gekonnt zusammenstellen und zubereiten, ist es schwer, alle wichtigen Nährstoffe in ausgewogener Zusammensetzung aufzunehmen. Hinzu kommt, dass in besonderen Lebensphasen ein erhöhter Nährstoff- und Vitaminbedarf besteht. Solche Situationen und Umstände sind z.B.:

    • das Wachstum
    • der häufige Konsum von Fast Food
    • Diäten
    • das Essen von Weißmehlprodukten, Fett und Zucker
    • regelmäßige Einnahme von Abführtabletten
    • Einnahme der Antibabypille
    • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Wechseljahre
    • Krankheit und Medikamenteneinnahme
    • Leistungssport
    • erhöhte geistige und körperliche Aktivitäten
    • Stress
    • Nikotin- und Alkoholgenuss
    • im Alter

    Nahrungsergänzungsmittel
    Infektanfälligkeit, Nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen und Probleme mit der Haut, den Nägeln und den Haaren können erste Anzeichen eines Nährstoffdefizits sein. Nahrungsergänzungsmittel zur Einnahme sind hier eine Lösung, um Ihren Stoffwechsel auf Trapp zu bringen und Ihre Pflegeerfolge zu optimieren. Gerade im kosmetischen Bereich gibt es inzwischen zunehmend wirksame Ergänzungsstoffe zum äußerlichen Auftragen auf die Haut, die sich positiv auf das Hautgefühl und –aussehen auswirken.

    Was kann man sonst noch tun?
    Die einfache Formel Beauty-Food lautet: Essen Sie viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, - möglichst in guter Qualität, z.B. aus ökologischem Anbau – die neben reichlich Vitaminen und sekundären Pflanzenwirkstoffen auch eine Menge Ballaststoffe liefern. Und vor allem: trinken, trinken und nochmals trinken! Ein Erwachsener sollte 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, denn die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit ist wichtig für die Entgiftung des Körpers und hält die Hautzellen länger prall. Gut sind Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees oder mit Wasser verdünnte Obstsäfte. Damit der Stoffwechsel richtig läuft, muss man sich natürlich ausreichend bewegen – am besten regelmäßig an der frischen Luft. Das härtet zusätzlich ab. Und wenn die Belastungen steigen, z.B. im Winter, bei Smog oder starker Sonneneinstrahlung, gönnen Sie sich am besten eine Vitaminkur für die Haut.

    Fazit ist immer wieder: Vollwertkost mit viel Gemüse und Obst. Vermeiden von isolierten Zuckern, um Heißhungerattacken zu vermeiden. Stillen Sie Ihr Süßigkeitsverlangen mit Trockenobst und Obst und daraus erstellten Produkten. Verwenden Sie kalt gepresste Öle. Ihr Stoffwechsel wird es Ihnen langfristig mit einer Ausgeglichenheit und Wohlgefühl danken.

    Ulrike Maldoff
    webmaster(aet..)ulrike-maldoff.de

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