LASIK – der Augenlaser

Nie wieder mit Brille! Das wünschen sich viele Menschen, die von einer Sehschwäche betroffen sind und zur Korrektur eine Brille oder Kontaktlinsen benötigen. Denn obwohl derartige Sehhilfen viele Vorteile bieten, können sie im Alltag aber auch durchaus störend sein. Brillen beschlagen, die Gläser verkratzen und auch Kontaktlinsen bedürfen einer sorgfältigen Pflege und können dennoch zu Unverträglichkeitsreaktionen führen. Wer sich um derartige Probleme zukünftig keine Gedanken mehr machen möchte, dem bietet eine Augenlaser-Behandlung wie beispielsweise Lasik eine hervorragende und dauerhafte Alternative. 

LASIK ist die Abkürzung für Laser in situ Karatomileusis und bezeichnet die zurzeit populärste Methode der refraktiven Laserchirurgie, bei der mit einem Laser und einer speziellen Schnitttechnik Korrekturen am Auge vorgenommen und dadurch Sehschwächen behoben werden können. 

Der Eingriff wird in einer speziell darauf ausgerichteten Klinik ambulant durchgeführt und ist in aller Regel für den Patienten schmerzfrei. Vor der Operation erfolgt eine gründliche Voruntersuchung, bei der unter anderem auch die Dicke der Hornhaut bestimmt wird. Ist diese ausreichend, kann die Laser-Behandlung beginnen und Sehschwächen im Bereich von -15 Dioptrien bis +6 Dioptrien können durch Lasik behandelt werden. 

Dazu werden dem Patienten anästhesierende Tropfen in die Augen geträufelt. Sind diese vollständig betäubt, löst der Arzt mit einem sogenannten Hornhauthobel eine sehr dünne Lamelle der Hornhaut ab, klappt diese zur Seite und kann dadurch mit dem Laser die darunter liegenden Gewebeschichten entsprechend behandeln. Schon nach wenigen Minuten ist der Eingriff beendet und die Hornhautlamelle wird wieder zurückgeklappt. Es ist nicht erforderlich sie festzunähen, da sie sich von selbst wieder festsaugt und anwächst. 

Der Patient spürt während und nach der Lasik Behandlung keine Schmerzen. Das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben, kann kurzzeitig auftreten, lässt aber schnell wieder nach. Kontaktlinsen und Brille können sofort nach der OP im Schrank verschwinden, sie werden nicht mehr benötigt. Zunächst sieht der Patient noch leicht verschwommen, jedoch reguliert sich dieses schnell, so dass der Blick wieder optimal geschärft ist – und das ganz ohne Sehhilfe.

 

Autor: Marlis Schuh-Brandl

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