Therapieausbildung für Heilpraktiker Psychotherapie 

Um als Heilpraktiker für Psychotherapie psychotherapeutisch arbeiten zu können, sind neben umfangreichem Wissen über die Entstehung, Symptome und Diagnostik von Störungen auch therapeutische Fähigkeiten erforderlich. Diese stellen das Handwerkszeug dar, mit dem ein Heilpraktiker für Psychotherapie, genau auch wie ein Arzt oder Psychologischer Psychotherapeut, seinen Klienten helfen kann, aus Depressionen herauszukommen, Selbstzweifel zu überwinden oder Ängste abzubauen. 

Es gibt verschiedene Therapieverfahren, welche der Heilpraktiker für Psychotherapie erlernen kann. Eine davon ist die Integrierende Therapieausbildung am Institut norman-ehlert.de. Diese Therapieausbildung geht über 10 Wochenenden und beinhaltet die effektivsten Therapiemethoden aus sehr erfolgreichen Therapieverfahren. Im Einzelnen sind das die Gesprächspsychotherapie, die Klärungsorientierte Psychotherapie, die Kognitive Therapie, die Verhaltenstherapie und die lösungsorientierte Kurzzeittherapie. In einem klinisch-psychologischen Modell von Psychotherapie werden diese verschiedenen Therapieverfahren sinnvoll eingesetzt. Das Modell von Psychotherapie berücksichtigt, dass ein Therapie in aufeinander folgenden Phasen verläuft, in denen unterschiedliche therapeutische Strategien erforderlich sind. 

So ist es zum Beispiel am Anfang einer Therapie meist so, dass ein Klient noch nicht genau weiß, ob er bestimmte Sichtweisen, Einstellungen oder Problemaspekte ändern kann oder will. Er weiß dann vielleicht noch nicht, was sich an seinem Leben ändern könnte oder traut sich (noch) nicht zu, auch negative Gefühle auszuhalten. In dieser Phase kann der Heilpraktiker für Psychotherapie am besten Methoden der Gesprächspsychotherapie nutzen, die darin bestehen, erst einmal Verständnis für die Situation des Klienten zu zeigen, sehr aufmerksam zu zuhören, das Empfinden des Klienten widerzuspiegeln und behutsam mit dem Klienten auf die Entscheidung hinzuarbeiten, ob und wie der Klient sich seinen Problemen stellen möchte. 

 In der Integrierenden Therapieausbildung geht es auch darum, wichtige Kompetenzen zu erlernen, um dem Klienten eine individuell gestaltete therapeutische Beziehung anzubieten. Nur bei einer guten Therapiebeziehung ist der Klient bereit, sich mit dem Therapeuten auf das Bearbeiten seiner Probleme einzulassen. Hilfreich für den Therapeuten ist dabei, die Bedürfnisse des Klienten auch an nonverbalem Verhalten und bestimmten Formulierungen zu erkennen und mit geeignetem Beziehungsangebot darauf einzugehen. Bei einem Klienten, der ein größeres Autonomie-Bedürfnis hat, wird der Heilpraktiker für Psychotherapie dann anders reagieren, als einer Klientin, die das Bedürfnis nach Unterstützung und Solidarität hat. Wie diese genaue Beziehungsgestaltung auch bei schwierigen Klienten oder Therapiesituationen gelingen kann, auch das wird in der Therapieausbildung intensiv erarbeitet und geübt. 

Autor: Dipl.-Psych. Norman Ehlert (Psychologischer Psychotherapeut), info@norman-ehlert.de

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