Tipps zum Fasten

Eine Fastenkur bzw. Heilfastenkur dient der Reinigung und der Entschlackung des Körpers. Viele führen sie im Frühjahr durch. Sie ist jedoch nicht dazu geeignet, Übergewicht abzubauen. Dies kann nur durch eine langfristige Ernährungsumstellung erreicht werden, die jedoch durch eine Fastenkur wunderbar eingeleitet werden kann.

Heilfastenkuren werden durch sogenannte Entlastungstage eingeleitet. Binnen zwei bis drei Tagen werden verschiedene Nahrungsmittel vom Speiseplan gestrichen, so zum Beispiel Fleisch, Eier und fette Milchprodukte. Nach den Entlastungstagen beginnt das eigentliche Fasten. Feste Nahrung nimmt man nun keine mehr zu sich. Man unterscheidet verschiedene Fastenkuren z. B. die Molkekur, die Schroth-Kur, die Mayr-Kur, das Teefasten. Beim Heilfasten bestehen die „Mahlzeiten“ aus Gemüsebrühen, Molke, Tee, Wasser, Obst- und Gemüsesäfte oder Getreideschleim. Heilfastenkuren können von einer Woche bis zu vier Wochen durchgeführt werden.

Hier ist eine ärztliche Betreuung jedoch unerlässlich. Am besten führt man eine solche Kur unter Aufsicht in einer erfahrenen Fastenklinik durch. Die “kleine” Fastenkur bis zu einer Woche als Heilmittel kann von Gesunden nach Rücksprache mit dem Arzt auch zu Hause durchgeführt werden. Wichtiger Bestandteil einer Fastenkur ist das Fastenbrechen, d.h. der langsame Nahrungsaufbau nach der Kur.

Nun wird feste Nahrung langsam beginnend wieder aufgenommen. Viele berichten nach einer solchen Kur von gesteigerter Vitalität und Energie. Sie fühlen sich gereinigt und in Einklang mit ihrem Körper und ihrem Geist.

Petra Scheuschner
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