Viele Menschen glauben, wer schläft, tut nichts. Aber das stimmt nicht!

Während wir schlafen, arbeitet unser Gehirn: Es denkt über den vergangenen Tag nach – über das was wir erlebt haben. Klar, davon bekommen wir nichts mit – aber unser Gehirn arbeitet auf Hochtouren.

Besonders viel ist los – wenn wir träumen. Unsere Augen bewegen sich schnell – viel schneller,als am Tag…. und das trotz das wir eigentlich nichts sehen können – denn die Augen sind ja zu. In unseren Traum sehen wir natürlich unheimlich viel. Da erlebt man den vergangenen Tag oder auf ein bestimmtes Erlebnis noch einmal. Meist ist der Traum leicht „wirr“ - man träumt von verschiedenen Ereignissen – und Tagen – kreuz und quer. Damit will unser Kopf wohl das Erlebte verarbeiten – egal, ob es etwas sehr schönes – oder sehr schlimmes war. Deshalb gibt es genauso schöne Träume – wie es leider auch schlechte gibt.

Jedoch kann uns bei einem Alptraum nicht wirklich was passieren – denn unser ganzer Körper ist schlaff – und somit kann niemand aus dem Bett steigen – und z.B. jemand anderen „verhauen“.

Leider kann man so einen Alptraum nicht wirklich beeinflussen – denn, trotz das Hin wach ist, kann man kaum Einfluss auf das Geträumte nehmen. Warum das so ist – und wie es in der Nacht genau arbeitet – ist noch nicht richtig erforscht.

Im Schlaf kann man sogar lernen – natürlich, nichts neues – sondern, dass was man am Tag zuvor gehört hat – wird dann umgesetzt. Das Gehirn sortiert aus den unsinnigen Gedanken die sinnvollen heraus – und speichert diese dann ab. Einige Menschen versuchen weniger zu schlafen, als für sie gut ist – das ist aber ein Fehler. Denn das Gehirn hat dann nicht genug Zeit, das Gelernte zu ordnen und zu katalogisieren – und somit lernen diese Menschen meist langsamer.

Wieviel Schlaf jeder Mensch braucht, ist ganz unterschiedlich. Ein Kind schläft zwischen 8 und 10 Stunden … das eine ist einfach eher ausgeschlafen, als das andere. Daran kann man aber selbst nichts ändern – ein kleiner Trost für alle Langschläfer: Einstein schlief sogar 12 Stunden.

Es ist aber nicht die ganze Nacht lang was los – kurz nachdem man abends eingeschlafen ist, fällt man erst in einen leichten – später dann in einen tieferen Schlaf. Man atmet dann ruhig und das Gehirn schläft dann auch. Erst nach ca. einer Stunde fängt man an zu träumen – und zwar ungefähr eine halbe Stunde lang. Dann geht das Ganze wieder von vorne los: erst leichter Schlaf – dann tieferer – und dann wieder träumen. Immer wieder wechseln sich diese Phasen ab.

Diese Traumzeit nennen die Wissenschaftler REM. Das kommt aus dem Englischen und heisst: Rapid Eye Movement – das kann man übersetzen mit: schnelle Augenbewegung.

Viele Tiere schlafen ganz anders als wir Menschen. Zum Beispiel schläft ein Pferd im Stehen – beim kleinsten Geräusch sind sie wach und können dann weglaufen. Manche Vögel schlafen sogar im Fliegen.

Warum wir schlafen müssen, weiß man heute aber immer noch nicht. Irgendeinen Grund muss es aber geben – denn alle Lebewesen müssen schlafen.

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