Viele Menschen vergessen einmal etwas - das kann auch jüngeren passieren. Gerade für ältere Menschen ist es aber normal auch mal ein paar Dinge zu vergessen - dies lässt sich auch meist gut verschmerzen und mit kleineren Tricks (z.B. Termine IMMER an die Kühlschranktüre - oder einen anderen häufig besuchten Ort - zu heften) lebt man mit solchen kleinen Vergesslichkeiten gut.

Doch wo hört die normale Vergesslichkeit auf und wo beginnt Demenz?
Meist bekommt man als Betroffener keine vernünftige Auskunft darauf - im Gegenteil: häufig wird die Krankheit nicht frühzeitig erkannt, weil niemand genau weiss, auf was er achten soll. Wenn dann einmal feststeht, dass es Alzheimer ist, gibt es weitere Probleme: wie geht man mit dem Alzheimer Patienten um? Wer unterstützt den Erkrankten aber auch die Angehörigen?

Diie ersten Symptome von Alzheimer sind am Anfang Schwierigkeiten eine zeitliche Orientierung zu finden und Vergesslichkeit, die über ein Normalmaß hinausgeht. Doch diese Symptome können auch auftreten, ohne das Alzheimer vorliegt. Deshalb sollte man sich - wenn diese Symptome längerfristig auftreten - einen Arzt aufsuchen.

Die nächsten Symptome für Alzheimer sind z.B. Schwierigkeiten, jemanden oder etwas zu erkennen (man weiss nicht mehr, wer da bei einem sitzt - oder wo man sich gerade befindet), Probleme mit der Hygiene (der eigenen und der der Wohnung) und eine steigende Vergesslichkeit.

Alzheimer wird durch absterben von Gehirnzellen ausgelöst, warum diese Gehirnzellen absterben, weiss man heute noch nicht genau. Da man aber weiss, dass die Gehirnzellen auf bestimmte Wirkstoffe ansprechen, kann man doch Medikamente Alzheimer therapieren. Auch verschiedene nichtmedikamentöse Therapien versprechen die Krankheit (zumindest teilweise) aufzuhalten.

Jedoch sollte man sich auf im Klaren darüber sein, dass Alzheimer nicht heilbar ist.

 

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