Handy ohne Schufa

Die Schufa, die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, wurde gegründet, um die kreditgebende Wirtschaft vor Zahlungsausfällen zu schützen. Hier wird neben der Eröffnung eines Girokontos auch der Zahlungsverzug bei Krediten oder die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gemeldet.

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Menschen, die eine derart schlechte Schufa haben, erhalten keine Kredite mehr, ihnen wird die Eröffnung von Girokonten erschwert und auch der Abschluss von Handyverträgen kann abgelehnt werden.

Viele Netzbetreiber haben sich aber mittlerweile auch diesen Kunden zugewandt und bieten Handyverträge auch ohne die Abfrage der Schufa bzw. bei negativer Schufa-Auskunft an.
Ein Handyvertrag ist vor allem interessant, da bei Abschluss ein subventioniertes Handy gekauft werden kann. So sind selbst topp aktuelle Handys zu Preisen unter 50 Euro zu haben. Im Gegenzug muss ein Laufzeitvertrag von 24 Monaten unterschrieben werden.
Da das Risiko der Provider bei derartigen Abschlüssen höher ist als bei Kunden mit guter Bonität, wird in der Regel bei Vertragsabschluss eine Kaution verlangt. Diese liegt, je nach Tarif zwischen 100 und 200 Euro. Sie ist noch vor der Freischaltung des Handys zu bezahlen.

Handyverträge – Handy trotz Schufa ohne die Abfrage der Schufa-Daten erhalten interessierte Kunden im Internet. Die Verträge können dort online ausgefüllt und versandt werden. Die Handys erhält der Kunde anschließend per Post. Allerdings erfolgt der Postversand erst nach Eingang der entstandenen Kosten (Preis des Handys, Kaution, Gebühren für die Freischaltung). Ein Versand auf Rechnung gibt es leider meist nicht.

Somit sollte man beim Handyvergleich genau überprüfen, welche Kriterien einen selbst die wichtigsten sind.
Dawid Przybylski

dawid@adzoom.de