Di 30 Jan 2007
Ständig kommen neue Handymodelle auf den Markt, die integrierten Funktionen dieser Multitalente nehmen immer weiter zu. Doch wer braucht tatsächlich ein solches Handy? Genügt nicht vielleicht das Modell, welches man mit Abschluss des letzten Vertrages erhalten hat noch eine Weile aus? In diesem Fall ist es heute zu überlegen, ob man den ausgelaufenen Handyvertrag wirklich verlängern sollte.
Seit einiger Zeit rollen die so genannten Prepaidkarten Discounter den Mobilfunkmarkt auf. Diese Anbieter von Prepaid Handykarten bieten keine scheinbar subventionierten Handys, sondern beschränken sich auf das eigentliche Geschäft mit der mobilen Erreichbarkeit. Es gibt keine speziellen Handy Tarife für Gespräche zur Nachtzeit oder am Wochenende und auch das Netz des Gesprächsteilnehmers spielt keine Rolle, egal ob Handy- oder Festnetz. Diese einfache Preisstruktur, der Wegfall von Sonderleistungen wie „Gratis-Handys“ und dem fehlenden Risiko aufgrund der Vorauszahlung bei Aufladung der Prepaidkarten, ermöglichen es diesen Discountern Handytarife anzubieten, die deutlich günstiger sind als jene bei heutigen Handyverträgen. Auch für den Versand von SMS sind die Kosten bei dieser Form der Handykarten preiswerter.
Nur in wenigen Bereichen, wie Telefonaten ausschließlich zur Nebenzeit oder innerhalb eines bestimmten Handynetzes, können Handyverträge noch günstigere Tarife bieten. Wird aber mit Teilnehmern aus verschiedenen Handynetzen und zu unterschiedlichen Tageszeiten mobil telefoniert, so bieten heutige Prepaidkarten erhebliche Preisvorteile gegenüber der vertragsgebundenen Konkurrenz.
Somit sind Prepaidkarten heute nicht mehr nur für jene der letzte Ausweg, denen ein Vertrag verwehrt wird, gerade Vieltelefonierer können aufgrund der günstigen Prepaid Handy Tarife ihre monatlichen Kosten für das mobile Vergnügen erheblich senken. Für all jene die ihr Handy überwiegend zur Erreichbarkeit nutzen und deren Kosten für Gespräche und SMS nur wenige Euro im Monat beträgt, sind Prepaidkarten aufgrund der fehlenden Grundgebühren und Mindestumsätze ohnehin meist die bessere und günstigere Variante.
Autor: Alexander Bertram
artikel ( at ) netnut.de
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