Mo 30 Okt 2006
Schäden am Bau können richtig teuer werden, daher empfiehlt es sich, sobald ein Schaden, auftritt sofort zu handeln. Am häufigsten treten Feuchtigkeitsschäden am Haus auf. Ursachen sind oftmals nicht sach- und fachgerecht ausgeführte Arbeiten an der Bausubstanz. Bei älteren Gebäuden führen oft auch bauphysikalische Mängel zu Feuchtigkeitsproblemen. Unvermeidbare Umwelteinflüsse wie Regen, Wind, Sonne, Frost und aggressive Umweltgifte sind weitere Faktoren, die dem Bauwerk schaden.
Die vier häufigsten Ursachen für feuchte Wände sind:
- Aufsteigende Feuchtigkeit
Wasser und Salze können durch die im Mauerwerk vorhandenen Kapillare aus dem Erdreich in das Mauerwerk aufsteigen. Horizontale Sperrschichten sollen dem entgegenwirken, sind diese beschädigt oder nicht vorhanden kommt es zu Durchfeuchtungen.
- Kondensfeuchtigkeit
Dies ist in der Regel ein bauphysikalisches Problem, welches häufig bei älteren Gebäuden vorkommt. Wasser, das in der Raumluft gelöst ist, setzt sich auf kalten, schlecht isolierten Außenwänden ab. Es kommt zu Durchfeuchtungen und oft auch zu Schimmelbildung.
- Beschädigte Abdichtung
Insbesondere die Kelleraußenwände müssen gut abgedichtet sein, damit Oberflächenwasser und Bodenfeuchtigkeit nicht eindringen und Schäden anrichten kann.
- Undichtes Mauerwerk
Wenn die Fassade durch offene Fugen oder Haarrisse undicht geworden ist, kann Regenwasser von außen in das Mauerwerk eindringen.
Tritt ein Schaden auf, sollte sofort gehandelt werden, denn je länger man mit der Sanierungsmaßnahme wartet, desto grösser wird der Schaden und damit auch die entstehenden Kosten.
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