Das Brennholz  wird zur Erzeugung von thermischer Energie in der Regel in Öfen oder Kaminen verwendet. Es stellt den ältesten Brennstoff in der Geschichte der Menschheit dar. Bereits vor ungefähr 400.000 Jahren hat man es zum ersten Mal genutzt.Nachdem in den Industrieländern im 20. Jahrhundert eher auf den Einsatz von Brennholz verzichtet wurde, erfreut sich diese Energiequelle in der heutigen Zeit immer größerer Beliebtheit aufgrund der gestiegenen Preise für fossile Brennstoffe.
Die aus der Umgangssprache bekannten Wörter Brenn-, Feuer- und auch Kaminholz werden unter dem Begriff Energieholz zusammengefasst. Dies ist gleichzeitig der Oberbegriff für diverse Handelsformen wie dem ofenfertigen Stückholz, dem Scheitholz, Brennreisig sowie dem Rund- bzw. Blockholz.

Die entscheidenden Merkmale des klassischen Kaminholzes sind die Brenndauer und der Brenn- bzw. Heizwert. Diese beiden Angaben informieren über die Effektivität des Materials und die damit erzeugbare Wärme. Ist die heimelige Gemütlichkeit mitbestimmend, kann ebenso der Geruch, der während des Verbrennens entsteht sowie das Aussehen entscheidend sein. Dabei sollte auf die verschiedenen Arten von Kaminholz Acht gegeben werden, da große Unterschiede zwischen diesen vorliegen, von der möglichen Lagerungsdauer bis hin zum Heizwert.

Das Eichenholz lässt sich durch seine Härte und die daraus resultierende Witterungsbeständigkeit bestens in größeren Mengen über einen langen Zeitraum hinweg lagern. Dabei liegt der Brennwert bei sehr guten 2100 KWh/rm. Ein der Eiche ebenbürtiger Brennwert wird bei dem Buchenholz mit einer leichten Spaltbarkeit und sehr geringem Funkenflug beim Verbrennen vereint. Aus dem Grund wird es auch als das begehrteste Kaminholz bezeichnet. Das Trio der Holzarten mit den höchsten Heizwerten vervollständigt das Robinienholz, das auch als Falsche Akazie oder Silberregen bezeichnet wird. Es wird durch eine sehr große Widerstandsfähigkeit gegen Verrottung ausgezeichnet. Jedoch gibt es des Öfteren Probleme bei der Beschaffung.

Um das Feuer im Kamin oder Ofen zu entfachen, wird häufig eine andere Sorte Holz verwendet. So nimmt man beispielsweise häufig Birke oder Fichte, weil es sich bestens entzünden lässt und rasch anbrennt.
Wer auf eine angenehme Atmosphäre Wert legt, sollte es nicht unversucht lassen, auch einmal Kiefernholz, das auch als Föhre bezeichnet wird, zu testen. Denn dieses Gehölz bietet einen angenehmen Harzduft, wenn es im Kamin entzündet wird.

Friedrich Schmädeke, (info@kaminholz-schmaedeke.de)

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