Die richtige Lagerung von Brennholz

Hat man sich für eine alternative Heizmethode, der Befeuerung mit Brennholz entschieden, folgt unweigerlich der Gedanke an die Brennholz Lagerung bis zu seiner Verwendung.

Frisch geschlagenes Holz kann nämlich nicht sofort zum Heizen verwendet werden, es enthält zuviel Restfeuchte. Das bedeutet der Energiewert des Holzes kann nicht optimal ausgeschöpft werden, denn während der Verbrennung wird in erster Linie die Feuchtigkeit aus dem Holz getrieben. Zudem hätte es einen schadhaften Einfluss auf die Umwelt durch hohen Emissionsausstoß. Ablagerungen in den Öfen sowie das Versotten des Schornsteins kämen erschwerend hinzu.

Deshalb muss ein optimaler Trocknungsplatz und die richtige Methode gefunden werden. Bieten sich im Garten Möglichkeiten der Lagerung wäre das der Idealfall. Am sinnvollsten wäre eine Stelle fernab der Wetterseite. Das Holz trocknet schneller, wenn es vor dem Aufrichten gespalten wird. Eine Überdachung für den Holzstapel ist unabdingbar, um vor Regen zu schützen. Jedoch darf Holz niemals mit einer Plane aus Plastik abgedeckt werden. Das darunter entstehenden Kondenswasser unterbindet den Trocknungsvorgang und fördert Fäule. Sofern eine Mauer oder Rückwand den Holzstapel schützt sollte man zwischen 10 und 20cm Abstand zu dieser halten, um die Luftzirkulation sicherzustellen. Es bietet sich an im Kreuzstapel zu schichten, um zwischen den Lagen kleine Freiräume zur Belüftung zu lassen.

Gescheitetes Holz lässt sich auch sehr gut in überdachten Gitterboxen trocknen das führt sogar zu sehr schnellen Erfolgen, bereits nach ungefähr einem halben Jahr ist das Brennholz, unabhängig seiner Sorte, gebrauchsfertig.

Fehlt der nötige Platz im Freien kann man notfalls die Scheite im Keller oder der Garage stapeln, dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn eine dauerhafte, gute Belüftung gewährleistet ist.

Marc Fichte

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