Erdwärme als Energieträger ist immer mehr im Trend. Während vor allem Anfang der achtziger Jahre über den Einsatz von Wärmepumpen noch weitgehend die Nase gerümpft und sie als uneffizienter Energiefresser dargestellt wurden, etablieren sich Wärmepumpen und dem Druck der weiter steigenden Brennstoffpreise für Öl oder Gas und dem ruf nach verstärktem Einsatz von erneuerbaren Energien immer mehr. 

In Deutschland werden derzeit ein Gigawatt Erdwärme genutzt, das sind Zahlen die so vor wenigen Jahren niemand erwartet hätte. Im Jahr 2006 wurden in Deutschland mit 24000 Erdwärmesystemen doppelt so viele Anlagen in Privathäusern, Gewerbebauten und öffentlichen Gebäuden neu installiert, wie im Jahre 2005. Mittlerweile kommen die Bohrunternehmen kaum noch mit der Nachfrage mit, da sowohl ein großer Mangel an qualifiziertem Fachpersonal besteht, als auch die Anschaffung neuer Bohrgeräte dringend erforderlich ist. 

Gerade in der Kombination mit einer thermischen Solaranlage kann die Erdwärmepumpe ihre gesamten Möglichkeiten einsetzen. Die im Sommer in der Übergangszeit mit der Solaranlage gewonnene Wärmeenergie kann in Erdreich unterhalb des Gebäudes oder aber auch auf dem Gelände um das Gebäude herum zwischen gespeichert werden und im Winter wenn der höchste Bedarf an Heizenergie besteht über die Erdwärmepumpe wieder abgerufen werden. 

Hierdurch besteht die Möglichkeit bei Einsatz von entsprechenden hydraulischen und regelungstechnischen Voraussetzungen das gesamte Gebäude ganzjährig mit Wärmeenergie zu versorgen, die sowohl für die Heizungsanlage, wie auch für die Warmwasserbereitung ausreicht und dies völlig ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe. 

Berthold Zumbrink 

Marketing( at )ibkammelter.de 

<



Diese Artikel könnten ebensfalls interessant sein: