Damit in Zukunft der Energiemix aus möglichst viel regenerativen Energien besteht, wurden in den vergangenen Jahren eine Reihe von Förderprogrammen ins Leben gerufen. In Deutschland gibt es das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das Marktanreizprogramm zu Gunsten erneuerbarer Energien (MAP), das Programm Solarthermie 2000 Plus sowie verschiedene Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau. In Österreich wird die Sonnenenergie besonders durch das 2003 in Kraft getretene Ökostromgesetz gefördert.

Ziel des EEG ist es, den Anteil an erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2010 auf 12,5 % und bis 2020 auf mindestens 20% zu erhöhen und schafft für dieses Ziel alle erforderlichen Grundlagen. Das Marktanreizprogramm fördert die Solartechnik mit Zuschüssen zu Pellet-Kesseln, Scheitholz-Vergaserkesseln und Solarkollektoren. Wesentlicher Bestandteil des Marktanreizprogramms ist das Förderprogramm für Wärme aus erneuerbaren Energien für die Schule. Hier werden Solarkollektoranlagen mit einem pauschalen Bonus gefördert, die den Betrieb für Schüler, Lehrer und Eltern veranschaulichen. Der Bonus beträgt für jede Schule maximal 3000 €.

Beim Förderprogramm Solarthermie 2000 Plus wird die Planung, Einrichtung und Erprobung von Pilot- und Demonstrationsanlagen gefördert. Dazu gehört die Einbindung und Förderung von solarthermischen Anlagen und die Förderung solarunterstützter und kombinierter Trinkwassererwärmungs- und Heizungsanalgen in Fernwärmenetze.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau trägt Ihren Teil zur Förderung der Solarenergie bei. So werden durch die KfW Wohnraummodernisierung, die Erzeugung von Solarstrom sowie das Ökologische Bauen unterstützt. Weiterhin gehören das ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm und das KfW-Co2-Gebäude zum Förderkatalog der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

Im Vergleich zu den vielfältigen Förderprogrammen in Deutschland wir die Solarenergie in Österreich vor allem durch das in 2003 in Kraft getretene Ökostromgesetz gefördert. Das Gesetz regelt, dass vorhandene Ressourcen zur Energiegewinnung vermehrt, effizienter und vor allem umweltschonender genutzt werden. Seit der Einführung im Jahr 2003 erfreut sich das Ökostromgesetz in Österreich großer Beliebtheit und hat der Solartechnik bereits heute zu einem Teildurchbruch verholfen.

Oliver Bubic; oliver.bubic@sol-ution.com

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