Ein Gartenteich benötigt Filteranlagen, die dafür Sorge tragen, dass das biologische Gleichgewicht im Teich beibehalten wird, welches bei einem künstlich angelegten Gartenteich sonst schwierig werden würde. Natürliche Gewässer, wie Bäche oder Seen brauchen diese Hilfe nicht, da ihr Wasserhaushalt sich von alleine reguliert.

In der Regel schafft dieses ein richtig angelegter Gartenteich auch, aber es besteht immer das Risiko, dass der Teich durch Laub, Regen, Sonne und Fischfutter, bzw. Kot aus dem Gleichgewicht geraten kann. Deshalb ist es besonders in Gartenteichen mit Fischen wichtig, einen gut funktionierenden Teichfilter zu besitzen.

Der Teichfilter ist dafür zuständig, das Teichwasser ständig nach Partikeln, die nicht in den Gartenteich gehören, zu filtern. Die Teichfilteranlagen haben die Aufgabe, den Teich von groben Schmutzpartikeln zu reinigen und außerdem zu verhindern, dass Schadstoffe gebildet werden.

Es ist äußerst ratsam, den Teichfilter vom Frühling bis zum Herbst in Betrieb zu nehmen. Besonders im Sommer ist es sehr empfehlenswert, die Teiche mit zusätzlichem Sauerstoff zu versorgen.

Teichfilter müssen aber auch immer auf die Größe des Gartenteiches, sowie den Verschmutzungsgrad, angepasst sein. Besonders Filter, die mit Hilfe von UVC-Licht filtern, bieten häufig eine noch besser Teichwasserklärung, da sie gezielt Algen und Keime bekämpfen. Natürlich ersetzt der Teichfilter nicht die gesamte Teicharbeit. Der Teichbesitzer sollte auch weiterhin auf Schmutz, insbesondere Schlamm, oder Pflanzenreste achten, da der Teichfilter solche Probleme eines Teiches nicht in Ordnung bringen kann.

Thomas Schamberger

Email: toschtec(at)online(dot)de

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