Das neue Haus oder die Wohnung in einer neuen Wohnanlage ist fertig, selbst die letzten Feinarbeiten sind schon erledigt und der unmittelbare Umzug beziehungsweise Einzug steht nun vor der Türe. Man hat während der Bauphase vermeintlich auf alles geachtet. Ökologische Bauweise, der Einbau einer Wärmepumpe um regenerative Energien zu nutzen, die sorgfältige Auswahl der Zimmerfarben und des neuen Interieurs, zur Mehrwertsteigerung einen Wintergarten gleich integriert und noch einiges mehr. Und nun steht die letzte, intensive Planung an, die den langehegten Traum vom Eigenheim oder der eigenen Wohnungsimmobilie endlich Realität werden läßt.

Umzug bedeutet immer wieder, alte Gewohnheiten zu verlassen und sich für Neues zu öffnen. Geht es gar in eine neue Stadt, so sind Verabschiedungen von Freunden, liebgewordenen Nachbarn und Arbeitskollegen meist mit Wehmut zu sehen. Bleibt man in der annähernd gleichen Wohngegend, ist ausschließlich der Kontakt zu neuen Nachbarn zu suchen und sollte bereits vor dem Umzug eingeleitet werden. Gerade während der Bauzeit kann man sich hier mit gegenseitigen Hilfeleistungen kommunikativ näher kommen.

Für den Umzugstag selbst ist die Organisation in zwei Denkrichtungen zu setzen. Man entscheidet sich zum Einen für eine spezialisierte Umzugsfirma, die jegliche Art von Planung und Arbeit übernimmt. In diesem Fall ist natürlich mit einem dem entsprechenden Kostenaufwand zu kalkulieren, der im Vorfeld abgeklärt werden sollte.

Die andere Variante ist der Eigenumzug, der mit Familienmitgliedern und Freunden durchgeführt wird und empfehlenswerter Weise mit genauester Detailplanung in Angriff genommen wird. Hierzu eignen sich professionelle Checklisten, die beispielsweise kostenfrei im Internet zum Download zur Verfügung stehen.

Gerade beim Umzug in einen Neubau ist es oft ärgerlich, wenn Beschädigungen auftreten. Deshalb muß eine penibel genaue Vorbereitung zu Schutzmaßnahmen getroffen werden. Ausreichend Weichmaterial wie Decken oder Kantenschutz sind zu besorgen, unnötiger Krempel sollte aus Hauptlaufwegen entfernt sein und glatten Laufoberflächen entsprechend entgegen gewirkt werden (z.B. Gummisohlen bei Schuhen). Die Räumlichkeiten sind so zu vermessen, daß vorhandene Möbelstücke auch durch Treppenhäuser oder Türrahmen relativ problemlos passen oder ansonsten entsprechende Zerlegungen vorzunehmen sind.

Claudia Falk
cfalk@nd-1.de

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