Türschließer teilen sich auf in Bodentürschließer, Rahmentürschließer und Obentürschließer.

Bodentürschließer werden in den Boden eingegossen und der Türflügel steht mit dem unteren Scharnier auf dem Türschließer. Da Bodentürschließer aber sehr aufwendige Vorleistungen benötigen, werden diese nur noch selten verwendet.

Der gängige und meistgenutzte Türschließer ist der Obentürschließer. Dieser wird am Türsturz angebracht und kann dadurch auch nachträglich an der Türe montiert werden. In der jüngesten Vergangenheit erobern sich die unsichtbaren Obentürschließer immer größeren Marktanteil. Er lässt sich unsichtbar in die Türzarge und in den Türflügel integrieren. Reparatur- und Servicekosten werden durch die frei zugänglichen und einfach zu tauschenden Bauteilen möglichst niedrig gehalten.

Rahmentürschließer werden vollständig und unsichtbar in die Rahmen- und Türkonstruktion integriert. Diese finden vorwiegend in Pendeltüren Ihren Einsatzbereich.

Die Kraft zum Schließen der Türe wird erzeugt, in dem beim Öffnen eine Feder gespannt wird und diese die Türe wieder schließt. Damit die Energie kontrolliert abgeben wird, werden Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsbegrenzung hydraulisch begrenzt.

Die Schließerverkleidungen wurden mittlerweile so gestaltet, dass sich die Türschließer tadellos in die vorhandene Architektur einfügen.

Je nach Herstellerangaben sind sie für Rauch- und Brandschutztüren zugelassen. Als Schließmittel in Verbindung mit einer Feststellvorrichtung ist der Schließer erforderlicher Teil von Feststellanlagen.

Bei der Verwendung an Rauch- und Brandschutztüren sind die Angeben des Herstellers zu beachten. Ist der verwendete Türschließer in der geplanten Montageart zugelassen.

Diese Zulassung erteilt das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt).

<



Diese Artikel könnten ebensfalls interessant sein: