Di 23 Jan 2007
Während es vor einigen Jahren noch nicht normal war, sich ein Fertighaus bauen zu lassen, entwickelt es sich immer mehr zum Trend. Denn es gibt viele Vorteile, wenn man sich statt eines selbst geplanten Hauses, einfach ein Fertighaus hinsetzen lässt.
Ein großer Vorteil ist die sehr kurze Bauzeit. Ein konventioneller Hausbau benötigt durchschnittlich 28 Monate von Planung bis zur Fertigstellung. Ein Fertighaus benötigt dagegen nur 10 Monate. Teilweise schafft man es je nach Wetter und Konstruktionsweise auch, dass das Haus mit Fenstern, Dacheindeckung und Türen innerhalb weniger Tage steht.
Da man bei Fertighäusern in der Regel auf Beton und Zement verzichtet, muss das Mauerwerk nicht erst noch Monate austrocknen, bis es bezugsfertig ist bzw. für die Ausbauarbeiten freigegeben werden kann.
Und während man viele Monate des Baustresses spart, kann man auch noch Kosten einsparen, die sonst bei einem Hausbau anfallen. Und zwar entfällt ein großer Teil der Doppelbelastung durch Darlehenszinsen und Miete. Denn während beim konventionellen Haus noch 18 Monate weitergebaut wird und dabei schon die Darlehenszinsen anfallen, wohnt man zu diesem Zeitpunkt im Fertighaus schon mietfrei.
Und dieses gesparte Geld kann man dann in eine schöne Küche oder eine Solaranlage stecken, die dann wiederum Geld einspart. Aber jeder muss sich für sich selbst entscheiden, ob er ein Haus „von der Stange“ oder ein ganz individuelles haben möchte.
Michael Janssen mic_jan@gmx.de
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