Do 10 Mai 2007
Auf dem DSL-Markt herrscht ein harter Wettbewerb zwischen den DSL-Anbietern. Dadurch ist die Telefonwerbung in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen. Die DSL-Anbieter versuchen es dabei auch mit so genannten Cold Calls. Dies bedeutet, dass telefonisch Angebote gemacht werden, ohne dass der Angerufene zuvor ausdrücklich ein Interesse an den Angeboten zum Ausdruck gebracht hat. Eigentlich sind Werbeanrufe nur dann zulässig, wenn der Verbraucher zuvor Interesse an einem bestimmten Angebot geäußert hat.
Bei der Telefonwerbung setzen die DSL Anbieter in vielen Fällen Fremdfirmen ein, deren Mitarbeiter ihre Arbeit auf Provisionsbasis leisten und unter einem entsprechend hohen Druck stehen. Je teurer der Vertrag für den geworbenen Kunden ist, desto höher ist die Provision, die der werbende Mitarbeiter erhält. Es ist zweifelhaft, ob bei der Telefonwerbung stets eine gründliche Beratung des Verbrauchers erfolgt. Wahrscheinlich werden in vielen Fällen dem Verbraucher Offerten aufgedrängt, die für ihn eigentlich nicht optimal sind. So hat schon manch ein Verbraucher eine Flatrate für Telefonate Deutsche Festnetz bestellt, obwohl er kaum ins Festnetz telefoniert.
Ähnlich verhält es sich auch mit DSL-Anschlüssen die mittlerweile in der Regel als Komplettpaket angeboten werden: neben dem Telefonanschluss erhält man auch gleich einen DSL-Anschluss dazu. Eine solche Offerte kann sich durchaus lohnen, es ist aber wichtig, sich dies vorher auszurechnen, insbesondere wenn man nur gelegentlich das Internet nutzt.
| m.meister@web.de |
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