Angeln in Deutschland

Was die Lieblings-Gewässer von Anglern betrifft, so gehen die Meinungen weit auseinander. So gibt es zum Beispiel Angler, die bevorzugt an ein- und demselben Gewässer fischen. Andere Angler sind wiederum der Meinung, dass Angeln nur dann Spaß macht, wenn man herum kommt und ständig an neuen beziehungsweise an anderen Gewässern fischt. Dieser Artikel richtet sich an beide Gruppen von Anglern. Der ersten Gruppe soll aufgezeigt werden, dass es in Deutschland noch weitere Gewässer gibt, als nur ihr Vereinsgewässer, der zweiten Gruppe soll aufgezeigt werden, wie die „Gewässerverteilung“ in Deutschland aussieht.

Im Bezug auf die Angelgewässer in Deutschland bleibt zu sagen, dass es eine ungleichmäßige Verteilung der Gewässer gibt. Angler aus dem Norden sowie dem Osten Deutschlands sind klar im Vorteil, denn in ihren Regionen befinden sich viel mehr Gewässer als im Süden Deutschlands. Es gibt zahlreiche Angler aus dem Süden Deutschlands, die an den Wochenenden mehrere Stunden Autofahrt in Kauf nehmen, um an interessanten Gewässern zu fischen. Würden sie ausschließlich in ihrer eigenen Region angeln, so ständen ihnen nur wenige Angelgewässer zur Auswahl.

Ganz anders sieht es bei den Anglern im Norden und Osten Deutschlands aus. Ein gutes Beispiel ist die Region um Dresden. Dort befinden sich unzählige Gewässer. Es gibt so viele Möglichkeiten um Angeln zu gehen, dass einige Angler manchmal nicht wissen, welche Gewässer sie anfahren sollen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass es sich bei vielen der Seen und Flüsse um Verbandsgewässer handelt, so dass man mit dem entsprechenden Erlaubnisschein an all diesen Gewässern angeln darf, ohne zusätzliche Tageskarten lösen zu müssen. Für viele Angler aus dem Süden wäre das der absolute Traum – für die Angler aus der Region Dresden ist das der Alltag.

Autor: Jochen Meyer
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