Japanische Koi

Der Nischikigoi (Farbkarpfen) ist eine Zuchtform des Karpfen und wurde erstmals in der Niigataregion in Nordjapan Gezüchtet. Aus 16 Hauptvarianten wurden inzwischen an die 100 Unterformen herausgezüchtet.

Außerdem gibt es  z.B. die Doitsu Koi, dabei handelt es sich um Kois ohne bzw. mit ein paar vereinzelten Schuppen. Sie entstanden durch das einkreuzen von Deutschen Spiegelkarpfen. Eine recht neue Kreuzung sind die Butterfly oder Longfin Kois, bei Ihnen wurde besonderes Augenmark auf die langen Brust und Schwanzflossen gelegt.

In Japan und auch unter Koi Profis sind die Rot-Weißen , Schwarz-Weißen und Rot-Weiß-Schwarzen  Kois sehr beliebt , während Anfänger gerne glänzende  und glitzernde  Fische wie zB. Die Goshiki und Kujaku kaufen.

 

Kois können bei Temperaturen zwischen 2-und 38 C° überleben, Ihre bevorzugte Temperatur liegt bei 20-22 Grad. Hier arbeitet das Immunsystem der Fische perfekt.

Wer sich entschließt Koi im eigenen Gartenteich zu halten sollte sich im klaren sein das diese besonderen Fische auch besondere pflege brauchen. Ein guter Koiteich hat mit einen kleinen Biotop im Garten in dem man ein paar Goldfische halten kann nichts mehr zu tun.  Koi sind zwar im Algemeinen relativ robuste Tiere aber wenn man bedenkt das sie auch im Gartenteich bis über 80 cm werden können, wird schnell klar das der Teich ein bestimmtes Wasservolumen ( ca. 10000 Liter) nicht unterschreiten sollte. Auch bei der Wahl des Teichfilters sollte man sich  gut erkundigen und im Zweifelsfall immer die nächst größere Variante wählen.

Da es nicht einfach ist in einem Gartenteich naturnahe Verhältnisse zu schaffen ist es unumgänglich regelmäßig die Wasserwerte zu kontrollieren.

Autor:

Jimi Brongers
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