Tiernahrung selber machen

Natürlich gibt es die Möglichkeit auch die benötigte Tiernahrung für den Hausgenossen selbst herzustellen. Während das bei Nagern oft noch einiger einfach von statten geht, da man viel Obst, Gemüse, Gräser, Kräuter, Heu, Zweige und Rinden verfüttern muss, wird es bei den größeren Vertretern schon anspruchsvoller.
Es gibt ja die Frauchen und Herrchen, die ausschließlich Essensreste an ihre Vierbeiner verfüttern, aber ob das so gut ist?

Der Hund, der mal einen Knochen bekommt oder die Katze, die sich mal einen Milchreis reinschlägt, dagegen ist sicher nichts einzuwenden, aber ausschließlich?
Viele Tierärzte warnen vor Mangelerscheinungen, Verdauungsstörungen und Zahnproblemen.

Gerade das Thema Trockenfutter als Hauptbestandteil der heimischen Tiernahrung wird heiß diskutiert. Bei Hunden, Katzen und Vögeln soll es am besten ausschließlich gefüttert werden, den Nagern am besten ganz entzogen werden… aber auch da gibt es gespaltene Meinungen.

Auch das Mischen der verschiedenen angebotenen Tierfutter scheint aufgrund von Nichtverwertbarkeit tunlichst vermieden werden.
Die Katze sollte also kein fertiges Hundefutter bekommen und der Hund keine Katzenkonserve, das Meerschweinchen kein Futter vom Chinchilla und das Kaninchen keins von einer Ratte.

Die Geschmäcker und lebenswichtigen Inhaltsstoffe sind eben verschieden.
Wer sich also dazu hinreißen lässt, Tiernahrung selbst herzustellen, sollte sich genau erkundigen und reichlich Lektüre betreiben, damit er alles richtig macht. Bei vielen Tieren ist das Selbstproduzieren auch unbedingt notwendig, da es ein besonderes tierisches Krankheitsbild notwendig macht.

In jedem guten Tierratgeber speziell abgestimmt auf jedes Tier kann man inzwischen ganze Kochbuchseiten ausfindig machen, die zum Nachmachen einladen und auch viele wichtige Zusatzstoffe, wie besondere Vitamine und Mineralien mit berücksichtigen oder darauf aufmerksam machen.

Torsten Maue / torsten.maue@gmail.com