Oberitalienische Seen

Die 4 großen Oberitalienischen Seen Gardasee, Comer See, Luganer See und Lago Maggiore sind wegen der guten Erreichbarkeit insbesondere aus dem Süden Deutschlands seit jeher ein beliebtes Reiseziel bei deutschen Urlaubern.

Die im Westen gelegenen Seen Lago Maggiore und der Luganer See teilen die Besonderheit, dass sie sowohl zu Italien als auch zur Schweiz gehören.

Der im Osten gelegen Gardasee ist der größte der oberitalienischen Seen. Er bietet so ziemlich für jeden Urlauber etwas: Die nördliche Gardasee-Region hat sich insbesondere bei Mountainbikern und in der Frei-Kletter-Szene einen guten Namen gemacht. Zu Recht, denn während in Deutschland immer mehr Klettergebiete mit Felssperrungen belegt werden, werden im Gebiet um Arco und Torbole systematisch neue Routen erschlossen.

Im Süden geht der Gardasee schon in der italienischen Tiefebene über. Neben zahlreichen sehenswerten Städten (z.B. Verona, Mantua), schönen Ferienorten wie Garda, Bardolino und Lazise gibt es auch Freizeitparks und einige Strände. Allerdings sind die Strände zumeist in Privatbesitz, so dass man üblicherweise für einen Tag am Strand tief in die Tasche greifen muss.

Anders am Comer See: Hier sind nahezu alle Strände öffentlich zugänglich. Allerdings sucht man hier einen Freizeitpark vergeblich: Da der See auf sein ganzen Länge von den italienischen Alpen umgeben ist, gibt es gar keinen Platz für derartige touristische Einrichtungen. Dafür findet man überall am Comer See fantastische Landschaftpanoramen; insbesondere das Nordende, das sogenannte „Altolario“, ist ein wahres Naturparadies, das sportliche Wanderer und Mountainbiker auf zahlreichen Wegen entdecken können.